Steirisches BZÖ fordert Gemeinden zur Anti-Feinstaubförderung auf

Dieselpartikelfilter sollten von allen steirischen Gemeinden finanziell gefördert werden

Graz (OTS) - "Die Thematik Feinstaubbelastung und die richtigen politischen Antworten darauf sind so komplex, dass hier mit aller Effizienz und gemeinsam mit Experten vorgegangen werden muss. Der Vorstoß von Landesrat Wegscheider ist daher bestenfalls ein verzweifelter Versuch die Wirkung zu bekämpfen aber keinesfalls ein geeignetes Mittel um bei der Ursache anzusetzen. Die Umweltpolitik des Herrn Wegscheider führt bestenfalls zu einem Verkehrschaos in Graz, aber weder zu einer Verringerung der Feinstaubbelastung noch zur Bekämpfung der Ursachen", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Donnerstag.

"Wir fordern daher vor allem die Gemeinden der Steiermark auf, endlich ihren Beitrag zur Bekämpfung der Feinstaubbelastung zu leisten. Alle wissen, dass die Ursache in erster Linie durch die Industriestandorte kommt aber auch durch Fahrzeuge, die keinen speziellen Dieselpartikelfilter eingebaut haben. Aus diesem Grund fördern auch das Land Steiermark und einige fortschrittliche Gemeinden diesen Einbau in Fahrzeuge. Wir wünschen uns, dass sich endlich alle Gemeinden der Steiermark dazu durchringen, den Einbau mit einem Betrag in der Höhe von 100 - 150 Euro zu fördern. Das wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung und ein Anreiz für Autofahrer. Wegscheider könnte hier durchaus berühmt werden, wenn er gemeinsam mit der ÖVP die steirischen Bürgermeister in geeigneter Form endlich zu einem ökologischen Denken bewegt", so der BZÖ-Chef.

"Dies wäre der erste Schritt. Nichts desto trotz wird sich die Landesregierung mit Experten, Lungenfachärzten, Unternehmern und Verkehrsexperten an einen Tisch setzen müssen um hier geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Ursache kann man ja nicht allein auf die Autofahrer abschieben. Diese machen nur einen kleinen Teil der gesamten Problematik aus, daher ist das Fahrverbot des Herrn Wegscheider bestenfalls ein Angriff eines Unwissenden auf Autofahrer", so Grosz abschließend.

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