BMWA-Feststellung zu Arbeitsmarktdaten

Wien (BMWA-OTS) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) stellt zu den heute von der Arbeiterkammer (AK) in OTS 0081 genannten Zahlen zum Arbeitsmarkt folgendes fest:

- An der Zählung der Arbeitslosenstatistik hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Personen in Schulung zählten auch früher nicht als arbeitslos.

- Die Arbeiterkammer verwendet den Begriff der "Arbeit Suchenden" und versteht darunter die Summe aus arbeitslosen Personen und Personen in Schulung, obwohl diese Personen während der Ausbildung (z.B. 1 jährige Pflegeausbildung) nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen. Korrekterweise müssten dann von dieser Gruppe der "Arbeit Suchenden", wie sie die AK bezeichnet, dann auch jene Menschen weggerechnet werden, die eine Einstellungszusage haben und sich daher nicht auf Jobsuche befinden. Allein im Jänner waren dies mit rund 113.000 Menschen 35% aller Arbeitslosen.

- Fest steht, dass auch die Summe aus Arbeitslosen und Personen in Schulung, die von der AK aber auch SPÖ und ÖGB falsch prognostizierte Zahl von 400.000 nicht erreicht hat.

- Darüber hinaus können Pensionsvorschussbezieher nicht, wie von der AK behauptet, als Arbeit suchend bezeichnet werden. Diese Menschen geben gegenüber dem AMS an, invalide und arbeitsunfähig zu sein und deswegen einen Pensionsantrag gestellt zu haben. Bis zur Entscheidung des Pensionsverfahrens übernimmt die Arbeitslosenversicherung mit dem Pensionsvorschuss die Lebenshaltungskosten.

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