Schüssel: "Exzellenz-Institut stärkt Wirtschaftsstandort Österreich"

Wien (OTS) - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel präzisierte heute im Anschluss an den Ministerrat die Pläne der Bundesregierung, das Exzellenz-Institut in Klosterneuburg einzurichten.

"Nach eingehender Prüfung ist die Entscheidung für die Einrichtung dieses Forschungs- und Innovationszentrums zugunsten des Standortes Niederösterreich gefallen. Eine internationale Bewertung des Beratungsunternehmens McKinsey hat die Vorteile von Klosterneuburg deutlich unter Beweis gestellt. Wir haben an diesem Ort die idealen Bedingungen für die Errichtung eines Campus. Die Anbindung an das Zentrum von Wien ist ausgezeichnet. Das Land Niederösterreich wird auch einen Shuttle-Dienst einrichten", so der Bundeskanzler.

Das Land Niederösterreich hat für die ersten 20 Jahre ein Finanzierungsangebot in der Höhe von 178 Millionen Euro abgegeben. Dieses liege um beinahe 60 Millionen Euro höher als das an der zweiten Stelle gereihte Angebot. Unterstützt wird die neue Einrichtung vom Land Niederösterreich mit jährlich 3 Millionen Euro.

In der Nähe des Campus bestehe die Möglichkeit für weitere spin-offs, wie etwa Betriebsansiedlungen. "Industrie und Wirtschaft haben sich bereit erklärt, zur Realisierung dieses Projektes substantielle Beträge zu leisten. Der Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger hat bereits einen Anteil von mindestens 30 Millionen Euro für die ersten fünf Jahre angeboten. Dazu kommen noch weitere Aufträge, mögliche Betriebsansiedlungen und andere Einnahmen, sodass wir schon jetzt von einem substanziellen Beitrag der Privatwirtschaft sprechen können", so Schüssel.

"Es ist von besonderer Bedeutung, dass diese Entscheidung schon jetzt getroffen wurde. Beim EU-Ratsgipfel im Frühjahr soll die Einrichtung eines Europäischen Instituts für Technologie beschlossen werden. Dieses Institut soll Teil eines Netzwerks verschiedener "Centres of Excellence" sein. Ich glaube, dass wir gut beraten sind, bei diesem europäischen Projekt von Anfang an dabei zu sein", so Schüssel abschließend.

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