Tancsits zum Arbeitsmarkt: SPÖ, AK und ÖGB der Panikmache überführt

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit "Thema Nummer 1" für Bundesregierung

Wien, 2. Februar 2006 (ÖVP-PK) "Die Verunsicherungspolitik der Gusenbauer-SPÖ, der Arbeiterkammer und des ÖGB, die 400.000 Arbeitslose für diesen Winter prognostiziert haben, entpuppt sich jetzt als das, was es immer war: parteipolitisch motivierte Panikmache", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits. SPÖ, AK und ÖGB seien deshalb einmal mehr aufgefordert, ihre polemische Angstmache einzustellen und sich dem Thema mit entsprechender Ernsthaftigkeit zu widmen. Das sei auch jederzeit möglich, schließlich seien AK und ÖGB in den Gremien des AMS vertreten. Die Bundesregierung habe die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit jedenfalls zum "Thema Nummer 1" gemacht und tue alles, um die Arbeitslosigkeit zu senken, so Tancsits. ****

Der ÖVP-Sozialsprecher merkte zu den Arbeitsmarktdaten an, dass 35 Prozent der vorgemerkten Arbeitslosen bereits eine Stellenzusage haben. Diese seien zwar arbeitslos gemeldet, würden aber keine Arbeit suchen. Als "erfreulich" bezeichnete Tancsits die Tatsache, dass sich der positive Trend bei den offenen Stellen und
Lehrstellen fortsetze. Generell liege die Zahl der offenen Stellen mit 23.833 um 11,1 Prozent und die Zahl der offenen Lehrstellen mit 3.097 um 36,2 Prozent über dem Wert von 2005. "Der 'Blum-Bonus' bewirkt, dass die Zahl der Lehrlinge und Lehranfänger erstmals seit Ende der 90er Jahren wieder deutlich angestiegen ist", sagte Tancsits. Auch die Zahl der unselbstständig Beschäftigten sei abermals angestiegen, und zwar um 1,08 Prozent auf 3.185.995. Positiv anzumerken sei auch, dass es bei den Langzeitarbeitslosen einen Rückgang um 38,6 Prozent gebe.

Die Bundesregierung habe die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum "Thema Nummer 1" gemacht, so Tancsits. Anfang Jänner sei deshalb auch die große Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive "Unternehmen Arbeitsplatz" der Bundesregierung gestartet. Dadurch würden für mehr als 60.000 Personen zusätzlich 285 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Kombilohnmodell stehe nun seit Februar zur Verfügung. "Wir setzen alle möglichen Mittel und Maßnahmen ein, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Opposition und AK setzen dagegen ihr frivoles Spiel mit den Sorgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fort", so Tancsits. Diese Methode habe sich jedoch durch die ständigen Falschprognosen selbst entlarvt. "Schlecht geredet und falsch gelegen - das unumstrittene Motto der Gusenbauer-SPÖ", so der ÖVP-Sozialsprecher abschließend.

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