Heinzl: Totale Verunsicherung und Frust in der Kopalkaserne wegen fehlender Sozialpläne

SoldatInnen und Vertragsbedienstete werden vor Schließung von der Bundesregierung völlig im Stich gelassen

St. Pölten, (SPI) - "Totale Verunsicherung und berechtigten
Frust", ortet St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl bei den Beschäftigten der Kopalkaserne in St. Pölten. Nachdem die Bundesheerangehörigen und die Vertragsbediensteten ja vergangenes Jahr von der Schließung ihrer Kaserne erfahren haben, wurden Sozialpläne versprochen. "Bis heute liegt nichts auf dem Tisch, viele fragen sich, wie es weitergeht. Weder sind Versetzungspläne bekannt, noch wissen die Vertragsbediensteten, wie ihre Zukunft aussieht. Die Kopalkaserne ist ein Betrieb mit rund 200 Beschäftigten und SoldatInnen - die kann man nicht einfach negieren und drüberfahren", fordert Heinzl vom Verteidigungsministerium endlich klare Fakten auf den Tisch zu legen und mit der Personalvertretung in Verhandlungen einzutreten. Heinzl: "Derzeit scheint das Motto von ÖVP-Minister Platter ‚Aussitzen und ja nicht bewegen’ zu sein".****

Wenn jetzt in Niederösterreich schon 7 Kasernen geschlossen werden so haben es sich die Beschäftigten und die Bundesheerangehörigen zumindest verdient, dass man sich ihrer annimmt und ihnen die Zukunftsängste nimmt. "Neben den Kasernen wird ja die Schließung der Infrastruktur beim Bundesheer in Niederösterreich von der schwarz-bunten Bundesregierung munter fortgesetzt. Zur Finanzierung jüngster High-Tech-Waffenankäufen werden nun alle Kasernenküchen in Niederösterreich - bis auf drei Standorte - geschlossen. Auch hier sind rd. 200 Beschäftigte und Lehrlinge betroffen. Die Essensversorgung erfolgt hinkünftig in Pappkartons quer durchs Land. "Was sich hier abspielt ist schon grotesk. Nicht nur werden Arbeitplätze einfach wegradiert, auch werden zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, welche als Lieferanten und Auftragnehmer Geschäfte machen konnten, einfach ausgesperrt. Auch ihnen drohen Einbußen, was sich wohl auch bei den Arbeitplätzen in diesen Betrieben negativ auswirken wird", befürchtet Heinzl einen weiteren Aderlass am Arbeitsmarkt im Zentralraum Niederösterreichs.
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