Matznetter zu Postprivatisierung bereits Ende März: Dilettantismus zeigt neue Höhepunkte

Grasser agiert wie bei Notverkauf

Wien (SK) - Zu den heute in der Tiroler Tageszeitung erläuterten Plänen von Finanzminister Grasser, die Post bereits Ende März an die Börse zu bringen, erklärte SPÖ-Budgetsprecher Christoph Matznetter:
"Nicht nur, dass man den an sich schon verfehlten Börsengang der Post, und damit die Verscherbelung der flächendeckenden Postversorgung in Österreich, vor wenigen Tagen beschlossen hat, setzt Grasser noch eins drauf. Er will bereits in acht Wochen den Verkauf der Post durchziehen - wie bei einem überhasteten Notverkauf. Während jedes vernünftige Unternehmenden einen Börsengang über Jahre hinaus plant und wohlüberlegt durchführt, zeigt hier der Finanzminister und die Bundesregierung, dass sie jeden Tag zu neuen Rekorden im Dilettantismus fähig sind." ****

"Ein solcher Notverkauf schadet nicht nur den Eigentümern - sprich den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern -, sondern auch dem Unternehmen, seinen Beschäftigten und dem Finanzplatz Österreich", betonte Matznetter am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Matznetter äußerte abschließend die Vermutung, dass dieser überhastete Notverkauf "mit den Budgetnöten des Herrn Grasser aufgrund der Anweisung der Sonderdividende von 300 Millionen Euro der ÖIAG, oder in einer Vorziehung des Wahltermins auf Anfang Juli begründet ist". (Schluss) up

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