Blechlawinen in Westösterreich

Samstag Vormittag im Zeichen der Wintersport-Touristen

Wien (OTS) - "Früh aufstehen zahlt sich aus, wenn man eine möglichst staufreie Fahrt zum Wintersport-Vergnügen erleben möchte", zieht Gerald Schneider vom ARBÖ-Informationsdienst eine erste Bilanz. Schon um 8 Uhr waren die ersten Behinderungen zu verzeichnen - "bitte warten" hieß es auf der Rheintal-Autobahn (A14) in Fahrtrichtung Arlberg vor dem Pfändertunnel. Rasch wuchs die Staulänge auf zwei Kilometer an. Innerhalb kürzester Zeit stieg der Reisestrom auch auf der Arlberg Schnellstraße (S16). Zwischen Bludenz-Montafon und dem Dalaaser Tunnel kamen die Sportbegeisterten nur noch im Schritttempo weiter.

Ein ähnliches Bild bekamen Autofahrer auf der Fernpass Bundesstraße (B179) präsentiert: in Fahrtrichtung Nassereith ging es ab dem Fernpaß nur schleppend voran. Auch die Autobahnabfahrten Wiesing und Kufstein-Süd auf der Inntalautobahn (A12) wurden zum Nadelöhr. Eine weitere Geduldsprobe war die Zillertal Bundesstraße (B169), wo zwischen dem Brettfalltunnel bei Strass und Fügen die Kolonnen häufig still standen.

Doch nicht nur in den westlichen Bundesländern, sondern auch der Steiermark wurde das prachtvolle Wetter für Wintersport-Ausflüge genützt. Bemerkbar machte sich dies unter anderem auf der Ennstal Bundesstraße (B320) zwischen Trautenfels und Stainach. Auf einer Strecke von vier Kilometern war Geduld gefragt.

Ausflugstouristen aus dem benachbarten Bayern mussten besonders viel Geduld beweisen: Auf der Autobahnverbindung Rosenheim Richtung Kufstein (A93) wuchs die Blechlawine zwischen dem Inntaldreieck und Kiefersfelden auf 25 Kilometer Länge an.

"Für viele staugeplagte Wintersportler war jedoch das sonnige Wetter eine willkommene Entschädigung nach den Staus bei der Anreise", so ARBÖ-Verkehrsexperte Gerald Schneider, gibt jedoch abschließend zu bedenken: "Wer nach einem stimmungsvollen Ski- oder Snowboardtag auf den Einkehrschwung nicht verzichten möchte und mit dem Auto angereist ist, sollte stets berücksichtigen, dass Fahrzeuglenker übermäßige körperliche Anstrengung und Alkoholgenuss so weit als möglich vermeiden sollten, um böse Überraschungen auf der Heimreise zu vermeiden. Dann steht einem vergnüglichen Ausflugstag nichts im Wege!"

(Forts. mögl.)

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