Diakonie fordert "Runden Tisch" zu Pflege in Österreich

Chalupka: "EU Sozialministertreffen müssen konkrete Umsetzungsschritte folgen

Wien (OTS) - Sozialministerin Haubner betonte bei ihrer abschließenden Pressekonferenz des Sozialministertreffens in Villach "neben der nachhaltigen Sicherung der Alterspensionen müssten auch die Standards im Pflege- und Gesundheitsbereich gesichert werden."

"Den Worten müssen Taten folgen.", so der Direktor der Diakonie Österreich Michael Chalupka. Die EU-Kommission fordert bis September 2006 "Nationale Aktionspläne (NAP) für Gesundheit und Langzeitpflege" von den Mitgliedstaaten ein. An diesem NAP sollen allen relevanten Akteure beteiligt sein. "Ein runder Tisch zwischen Bund, Ländern, den Trägern der Pflegedienste im mobilen und stationären Bereich, sowie Vertretern des Pflegepersonals und der Betroffenen, ist dringend erforderlich." so Chalupka, um bis September eine einigermaßen konsistente Strategie entwickeln zu können.

Auf der Tagesordnung des "Runden Tischs Pflege" müssen die Entwicklung einheitlicher Pflegestandards für Österreich stehen (Die Qualität der Pflege hängt in Österreich vom Wohnort ab), die Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe, sowie die Entwicklung von Kompetenzzentren für Pflege, die über die Wahlmöglichkeit mobiler oder stationärer Pflege hinausgehen.

Von intensiven Vorbereitungen eines Nationalen Aktionsplans zur Pflege durch Bundesministerin Haubner ist leider noch wenig zu bemerken. "Schöne Worte allein helfen da nicht weiter", so Chalupka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Diakonie Österreich
Mag. Bettina Klinger
Tel.: +43 664 314 93 96
diakonie@diakonie.at
http://www.diakonie.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DIK0001