77 Prozent gegen Post-Privatisierung

SP-Haider: Brandneue österreichweite market-Umfrage bestätigt SP-Kurs gegen Ausverkauf

Linz (OTS) - "Die Regierung will in den letzten Monaten vor ihrer Abwahl noch alles verscherbeln, was nicht niet- und nagelfest ist. Das zeigt gerade jetzt die überstürzte Post-Privatisierung gegen jede wirtschaftliche Vernunft. Wir werden ganz entschieden und gemeinsam gegen diesen Ausverkaufswahn und für mehr Beschäftigung im Land eintreten!", so SPÖ-Landesvorsitzender Erich Haider. Bestärkt wird er darin von den Ergebnissen einer brandneuen österreichweiten market-Umfrage für die SPÖ Oberösterreich.

77 Prozent der Befragten sind dafür, dass die Post weiter in öffentlicher Hand bleibt. Dieser Meinung sind auch 69 Prozent der ÖVP-Wähler und 75 Prozent der FPÖ-Wähler.
71 Prozent der Befragten meinen, dass von der Privatisierung nur die Anleger profitieren und nicht die Bevölkerung ( ÖVP-Wähler 64 %, FP-Wähler 72 %).
69 % glauben, dass sich die Versorgung im ländlichen Raum verschlechtern wird. Das befürchten auch 64 % der ÖVP-Sympathisanten und 72 % der FP-Wähler.
75 von 100 Befragten sind überzeugt, dass es zu weiteren Schließungen von Postämtern kommt. Diese Befürchtung haben auch 68 % der VP- und 81 % der FP-Sympathisanten.
85 Prozent erwarten nach dem Börsengang einen weiteren Personalabbau. Bei den ÖVP-Parteigängern sind das 82 %, bei der FP-Klientel 100 Prozent.

Generell, so Haider, sei die gesamte bisherige Privatisierungsgeschichte der Regierung Schüssel von Telekom, Bahn-und Postbus, Austria Tabak bis zur VA Tech und jetzt zur Post ein einziges Desaster auf Kosten der Steuerzahler gewesen. "Miserabel vorbereitet wird zum falschen Zeitpunkt und weit unter Wert verkauft. Der Schaden durch schlecht durchgeführte Privatisierungen unter der Regierung Schüssel wird auf mindestens 3,5 Milliarden Euro geschätzt" , stellt Haider fest. Die von den Belegschaften beinhart erarbeiteten Millionengewinne gehen jetzt an Private und ins Ausland".

" Der Ausverkauf unserer Betriebe muss sofort beendet werden!", bekräftigt Erich Haider.

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