Gemeinsam für mehr Beschäftigung

SP-Klausurtagung in Linz legt politische Schwerpunkte für 2006 fest

Linz (OTS) - "Was Österreich und Oberösterreich brauchen, ist eine aktive Beschäftigungspolitik statt einem verantwortungslosen Ausverkauf heimischer Betriebe, von dem nur Superreiche profitieren. Wir werden ganz entschieden gegen diesen Ausverkaufswahn und gemeinsam für mehr Beschäftigung im Land eintreten!", zeigt Oberösterreichs SPÖ-Landesvorsitzender Erich Haider den zentralen politischen Schwerpunkt seiner Partei für 2006 auf. Bei einer Klausurtagung der SPÖ Oberösterreich
heute Samstag, 21. Jänner im Ernst Koref Haus in Linz mit den Mitgliedern des Landesparteivorstands und den oö. Mandataren von Landtag, Nationalrat, Bundesrat und EU-Parlament standen Strategien für mehr Beschäftigung im Mittelpunkt. Mit Mag. Alois Guger vom Wirtschaftsforschungsinsitut und Georg Fischer von der Generaldirektion der EU-Kommission sorgten hochkarätige Experten für Informationen aus erster Hand.

Jugendarbeitslosigkeit seit 2000 verdoppelt!
In Oberösterreich wächst die Arbeitslosigkeit bekanntlich wesentlich schneller als im Bundesschnitt. Im Dezember 2005 waren in Oberösterreich 44.041 Frauen und Männer
ohne Beschäftigung bzw. in Schulungen. Das sind mehr Arbeitslose, als die Stadt Steyr Einwohner (rund 41.500) hat. Und um 14.000 bzw. 46,1 % mehr als im Dezember 2000.
Um rund 4000 Frauen (+ 27,3 %) und um 10.000 Männer (+62,2 %) sind heute in OÖ mehr arbeitslos als Ende 2000.

Mehr als 10.000 junge Menschen stehen derzeit in Oberösterreich ohne Beschäftigung da. Damit hat sich die Jugendarbeitslosigkeit seit 2000 fast verdoppelt. "Wir können uns nicht damit abfinden, sondern müssen alles daran setzen, damit diese 10.000 jungen Menschen eine Zukunft haben!", stellt Erich Haider fest.

90 von 100 OberösterreicherInnen spüren verschärften Druck am Arbeitsplatz
Das Arbeitsklima wird immer rauher, das spüren auch die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. 90 Prozent waren bei der jüngsten Umfrage von Jaksch & Partner für die SPÖ der Meinung, dass der Druck auf die ArbeitnehmerInnen in den letzten Jahren zugenommen hat. 71 Prozent sind aber auch der Meinung, dass es möglich ist, die Arbeitslosenzahlen durch politische Maßnahmen zu senken. Und 70 Prozent halten den konsequenten sozialen Kurs der SPÖ in Oberösterreich für richtig. 64 Prozent glauben, dass dabei auch Konflikte mit der ÖVP gut und richtig sind. Das bestärkt uns im Kampf gegen den Ausverkauf heimischer Betriebe und Arbeitsplätze!", stellt Erich Haider fest.

"Mehr Beschäftigung lässt sich nur mit einer offensiven Arbeitsmarkt-und Wirtschaftspolitik erreichen. Das geht aber nicht mit dieser Regierung. Deshalb engagieren wir uns auch gemeinsam für einen Regierungswechsel in diesem Jahr!", bekräftigt Erich Haider.

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