Thumpser: Rückt Realisierung der B334 in greifbare Nähe?

Ausbau der Lebensader im Süden von St. Pölten ist nötig für Bevölkerung und Wirtschaft

St. Pölten, (SPI) - "Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge, bleibt nur zu hoffen, dass er auch Straßen errichtet", zeigt sich der Verkehrssprecher der SPNÖ, LAbg. Herbert Thumpser, skeptisch über Ankündigungen von Land und Bund im Süden von St. Pölten eine Verkehrsentlastung durch den Ausbau des höherrangigen Straßennetzes zu verwirklichen. "Zum einen sind nach wie vor die Finanzierungsfragen nicht endgültig geklärt, auch wenn das hier scheinbar so dargestellt werden soll, zum anderen ist die geplante Streckenführung nur bedingt für eine Entlastung tauglich! Ein Ende der Ausbaustrecke noch vor Wilhelmsburg würde ein Nadelöhr bedeuten, das zu den täglichen Hauptverkehrszeiten ein neuer Fixstern in den Stauberichten werden würde", so Thumpser weiter.****

Das Verkehrsaufkommen auf der B20 steigt ständig! Das stellt eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität dar! Zudem ist die schlechte Erreichbarkeit der Region aber auch ein Nachteil für den Wirtschaftsstandort. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der PendlerInnen im Bezirk massiv erhöht. Gab es im Jahr 1991 noch 5.960 AuspendlerInnen im Bezirk, so waren es 2001 bereits 7.154! "Einen positiven Abschluss der Verhandlungen innerhalb der kommenden zwei Monate, so wie kürzlich angekündigt, würde daher nicht nur ich begrüßen, sondern auch alle Anwohner der chronisch überbelasteten B20 und alle, die sich darauf täglich mühsam vorwärts quälen! Dies, zumal die Entscheidung ja bereits seit 2 Monaten überfällig ist. Bereits im November hätte der Beschluss über die B 334, die B 303 und die B 8a im Zuge des Bundesstraßengesetzes fallen sollen", drängt Thumpser auf rasche Entscheidungen. "Selbstverständlich ist der Ausbau bis Wilhelmsburg wichtig - aber mit einer ‚Sparvariante’, die auf halber Strecke im Sande verläuft, wird weder der geplagten Bevölkerung noch der Wirtschaft wirklich geholfen! Ein Ausbau dieser Lebensader im Süden von St. Pölten ist also dringend geboten. Bleibt zu hoffen, dass den Versprechungen rasch Taten folgen", so Thumpser abschließend.
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