Mainoni: Postgewerkschaft soll sich dafür hüten, Streiks auszurufen

Unternehmensschädigendes und kurzsichtiges Verhalten der Funktionäre

Wien (BMVIT/MS) - "Streiks oder andere Kampfmaßnahmen, die den ordentlichen Betrieb der Post behindern und das Kundenservice schmälern, schaden der Post. Die Gewerkschaft soll sich also dafür hüten, Streiks auszurufen", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni in einer Reaktion auf die für morgen geplante Sitzung des Gewerkschafts-Zentralvorstands. Die Gewerkschaftsspitze will über mögliche Kampfmaßnahmen gegen den Börsegang der Post AG beraten.

Für den BZÖ-Staatssekretär wären Streiks eine "unverantwortbare Aktion", da sich die Postgewerkschafter damit nur selbst schaden würden. "Streiks und alleine schon diese unsinnige Diskussion darüber schaden dem Ruf und schmälern den Wert des Unternehmens. Die Mitarbeiter der Post AG sind sicherlich nicht daran interessiert, etwas gegen das Wohl des Unternehmens und damit gegen das eigene Wohl zu unternehmen. Die hohen Postgewerkschafter werden mit diesen Aktionen wohl alleine übrig bleiben. Zahlreiche Umfragen zeigen, dass die Österreicher den Börsegang befürworten, Streiks aber strikt ablehnen", so Mainoni weiter.

Der Staatssekretär vermutet hinter der Streikankündigung durch die Gewerkschaftsfunktionäre eine rein von der SPÖ motivierte Vorwahlkampfaktion und fordert die Zuständigen auf, sich in Zukunft besser zu informieren: "Der Börsegang wird das Unternehmen durch wirtschaftlicheres Denken stärken. Mehr Wachstum bedeutet auch mehr Arbeitsplätze - und das kann doch wirklich nur gut für die Mitarbeiter, für die Kunden und für Österreich sein", so Mainoni abschließend.

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