ÖAMTC-Kampagne "Nein zu Tempo 50": Tempomessungen belegen Ablehnung

Bis zu 95 Prozent akzeptieren die neue Verordnung nicht

Wien (OTS) - "Verkehrsmaßnahmen, die nicht akzeptiert werden, scheitern", sagt ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. Jüngstes Beispiel: Tempo 50 auf Strecken, die bisher 60-er, 70-er und 100-er Zonen waren. Geschwindigkeitsmessungen des Clubs haben ergeben, dass die Akzeptanz der Autofahrer für diese Maßnahme gleich Null ist.

An den Messpunkten in der Triester Straße und der Wientalstraße, bis vor kurzem Tempo 70-Zonen, waren 90 bzw. sogar 95 Prozent im Rahmen des alten Limits unterwegs. "Vor allem in den unverbauten Zonen sehen die Autofahrer nicht ein, warum sie 'abgebremst' werden", so Michalek. Interessant ist der Vorher-Nachher-Vergleich. Messungen vor Einführung von Tempo 50 haben ergeben, dass die alten Limits im Schnitt von 85 Prozent eingehalten wurden. "Jetzt hat sich das diametral umgekehrt, das kann nicht der Sinn verkehrspolitischer Maßnahmen sein", so der ÖAMTC-Experte. Das Geschwindigkeitsniveau insgesamt ist außerdem nur sehr geringfügig gesunken.

"Tempo 50 wird nichts zur Verbesserung der Feinstaubbilanz beitragen. Stattdessen erhöht es nur den Frust der Autofahrer", so Michalek abschließend in Richtung der dafür Verantwortlichen. "Die Tempo 50-Verordnung ist ein Fehlgriff, den man revidieren muss."

Alle weiteren Informationen zu der Protestkampagne des ÖAMTC findet man auch im Internet unter www.oeamtc.at/neinzutempo50.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Kesche
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001