Bildungskonferenz "eTwinning" als Auftakt für Österreichs EU- Vorsitz

Gehrer: Neue Technologien lassen Europa enger zusammenwachsen

Wien, 14. Jänner 2006 (ÖVP-PD) Die erste Großveranstaltung im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft findet vom 13. bis 15. Jänner in Linz statt. Dieses internationale Treffen ist der EU-weiten Zusammenarbeit von Schulen gewidmet und setzt ein deutliches Zukunftssignal. "eTwinning" heißt das erfolgreiche eLearning-Programm, das Schülerinnen und Schülern aller Altersgruppen europaweit in Schulpartnerschaften und selbst gewählten Projekten vernetzt. Die Zusammenarbeit findet via Internet statt. "Die neuen Technologien ermöglichen eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schulen. Dadurch wächst der Lebens- und Bildungsraum Europa wieder ein Stück enger zusammen", sagte heute, Samstag, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. ****

"'eTwinning' fördert die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler und darüber hinaus den kulturellen Austausch und das Verständnis für einander. Deshalb fördern Österreich und die EU dieses eLearning-Programm", so Gehrer. Im Rahmen von "eTwinning" gestalten Schulen in unterschiedlichen Ländern gemeinsam Online-Zeitungen oder Homepages und tauschen Unterrichtsunterlagen via Internet aus. Dabei werden sie beispielsweise bei der Auswahl von geeigneten Partnerschulen, im Bereich der Lehrerbildung und durch das Angebot fertiger Kommunikationstools unterstützt.

Die von der Österreichischen Sokrates-Nationalagentur organisierte Großveranstaltung in Linz gibt 450 Lehrerinnen und Lehrern sowie Bildungsverantwortlichen aus 25 Staaten die Gelegenheit, persönlichen Kontakt mit ihren Partnern aufzunehmen und neue Impulse zu erarbeiten. Derzeit sind 11.228 Schulen im "eTwinning"-Portal registriert, 132 davon in Österreich. 800 aktive Partnerschaften haben sich gebildet.

Die begehrten "eTwinning"-Awards für besonders erfolgreiche Projekte wurden durch Bildungsministerin Gehrer und EU-Kommissar
Jan Figel am Abend des 13. Jänner vergeben. Damit werden besonders erfolgreiche Projekte ausgezeichnet.

Ein Beispiel für ein erfolgreiches "eTwinning"-Projekt ist das von der HTBLA Leonding in Oberösterreich gemeinsam mit dem Instituto tecnico industrale statale Marconi in Verona realisierte "Compu-lingua". Dabei haben Schülerinnen und Schüler Fachbegriffe in Deutsch, Englisch und Italienisch gesammelt und daraus ein technisches Glossar in drei Sprachen erstellt. Dieses wird auf der "eTwinning"-Plattform veröffentlicht, auf das alle "eTwinning"-Partner zugreifen können. Im März werden die italienischen Schüler zu einem gemeinsamen Informatik- und Sprachunterricht nach Leonding kommen.

Mit dem Europäischen "eTwinning"-Award ausgezeichnet wurden Projekte von Volksschulen aus UK und Malta, Finnland und Norwegen, Spanien und Polen sowie Projekte von weiterführenden Schulen aus Belgien mit Italien und Griechenland, Frankreich und Italien, Deutschland und der Slowakei.

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