Hofer: FPÖ für bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz

Kein Verständnis für Haltung des Sozialministeriums

Wien (OTS) - Die FPÖ unterstützt die Forderung der Kinder- und Jugendanwälte nach bundeseinheitlichen Regeln beim Jugendschutz, teilte der stellvertretende freiheitliche Bundesparteiobmann Norbert Hofer heute mit.

Wie Hofer erklärte, seien die Jugendlichen in allen Bundesländern schließlich gleich viel wert. Deshalb müßten sie auch gleich geschützt werden. Es gebe überhaupt keinen logischen Grund dafür, warum Jugendliche im Osten anderen Kriterien unterlägen als Jugendliche im Westen. "Wenn es möglich war, ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz zu schaffen, wird es doch wohl auch möglich sein, ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz zu schaffen."

Völliges Unverständnis äußerte Hofer für die Haltung des Sozialministeriums, das nur eine vermittelnde Rolle bei den Bemühungen um Angleichung spielen will. Denn nur durch ein einheitliches Gesetz könne ein effektiver Jugendschutz gewährleistet werden. Alles andere seien kosmetische Maßnahmen. Dafür sei die Jugend aber zu wertvoll.

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