ARBÖ: Konditionen für Führerscheinneulinge verbessern

Wien (OTS) - Durch den Rückgang bei Unfällen mit Personenschaden bei den Fahranfängern von 6.950 Unfälle (Jahr 2002) auf 6.235 (vorläufige Zahl für das Jahr 2005) appelliert der ARBÖ an die Versicherer, die Konditionen für die Gruppe zu verbessern.

"Da sich die Unfälle der Führerscheinneulinge seit Einführung des Mehrphasenführerscheins im Jahr 2005 um 10,29 Prozent verringert haben, wäre es an der Zeit, auch die Versicherungskonditionen für diese Gruppe zu verbessern und sie nicht weiter zu verschärfen", kritisiert ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar. Führerscheinneulinge absolvieren nach der Fahrprüfung noch ein Fahrsicherheitstraining, ein verkehrspsychologisches Gespräch und zwei Perfektionsfahrten. Ihre Ausbildung sei wesentlich besser als je zuvor.

Die Versicherungen verrechnen für junge Führerscheininhaber höhere Prämien und führen auch eigene Risikoprüfungen durch. Mädchen mit einem kleineren Fahrzeug tun sich leichter als Burschen mit PS-starken Autos. Für junge Führerschein-Neulinge ist es aber nicht einfach, überhaupt eine Autoversicherung zu finden. Wie ein Versicherungsvergleich des ARBÖ im Sommer 2005 ergab, akzeptieren nur sieben der insgesamt 18 befragten Kfz-Haftpflichtversicherer 18-jährige Führerschein-Neulinge uneingeschränkt als Kunden. Weitere sechs Unternehmen versichern diese Kundengruppe nur gegen Auflagen wie höhere Selbstbehalte, Prämienzuschläge oder Risikoprüfungen.

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