Wiener Vorlesungen: Bilanz 2005 - Vorschau 2006

Wien (OTS) - Die Wiener Vorlesungen stehen für Analyse und Kritik, für eigenständige Positionen, auch gegen den Mainstream herrschender Begrifflichkeiten, Sichtweise und Interpretationen. Seit dem Frühjahr 1987 waren bei den Wiener Vorlesungen an die 2000 Persönlichkeiten aus allen Kontinenten als ReferentInnen zu Gast.

Im Jahr 2005 haben die Wiener Vorlesungen ihr Programm mit insgesamt 45 Veranstaltungen in den zentralen Programmschienen der Gesellschafts-, Politik- und Kulturreflexion weitergeführt. Einen Schwerpunkt bildeten Veranstaltungen anlässlich der Republikjubiläen unter dem Motto "Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive", die sich mit Entwicklungen und Zäsuren in der österreichischen Geschichte nach 1945 auseinander setzten.

Die Sir-Peter-Ustinov-Professur der Stadt Wien zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen wurde mit einer Vorlesung von Aleida Assmann fortgesetzt. Weiters fanden drei Veranstaltungen der Reihe "Lernen aus der Geschichte? Geschichtsforschung - Politik -Öffentlichkeit?" statt. Die Wiener Kindervorlesungen mit Renee Schröder erfreute sich sehr großer Beliebtheit.

Im Jahr 2006 werden interdisziplinäre Analysen zum Werk von Wolfgang Amadeus Mozart, Sigmund Freud, Ludwig Boltzmann und Kurt Gödel Schwerpunkte des Programms der Wiener Vorlesungen bilden. Jan Assmann wird die Mozart-Reihe mit einem Vortrag zum Thema "Die Zauberflöte - Oper und Mysterium" eröffnen, weiters sind Vorträge u.a. von Peter Gay und Eric J. Hobsbawm geplant. Die Freud-Vorträge werden u.a. Otto Kernberg, Leon Botstein, Ruth Klüger und Inge Scholz halten. Darüber hinaus sind Vorlesungen u.a. mit Stanley Hoffmann, Roger Penrose und Wolfgang Ketterle geplant. Die "Karl Kraus Vorlesungen zur Kulturkritik", und die "Wiener Kindervorlesungen" werden fortgesetzt.

Die Ergebnisse dieser Veranstaltungstätigkeit werden in vier Buchreihen herausgegeben. Bisher sind mehr als 140 Bände erschienen. (Schluss) red/vo

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