Heinzl: Sanierung und Ausbau Bundesschulzentrum St. Pölten im Nationalrat

3.000 SchülerInnen lernen unter teils unzumutbaren Zuständen

St. Pölten, (SPI) - Biologieunterricht im Fahrradkeller, Deutschunterricht im Chemielabor, tägliche Wanderklassen zwischen Hauptgebäude und Exposituren, 36 Tagesklassen und vier Klassen Abendschule in einem Gebäude, welches für höchstens 24 Klassen errichtet worden ist. Eine völlig desolate Außenfassade mit kaputten Jalousien und Fenstern, die im Winter mehr Wärme nach außen lassen als sie in den Klassenzimmern halten können. Das sind seit Jahren die Zustände im Bundesschulzentrum mit Höherer technischer Bundeslehr-und Versuchsanstalt (HTBLAuVA), Bundeshandelsakademie (BHAK) und Bundeshandelsschule (BHAS) in der Landeshauptstadt St. Pölten. St. Pöltens Nationalrat Anton Heinzl hat nun, wie angekündigt, diese Misere zum Thema im Nationalrat gemacht. "Im Rahmen einer Petition habe ich Bildungsministerin Elisabeth Gehrer aufgefordert, sich der dringend notwendigen Sanierung bzw. eines Ausbaus des völlig überfüllten Bundesschulzentrums anzunehmen", so Heinzl.****

Seitens des parlamentarischen Petitionsausschusses wurde nun von vom Bildungsministerium eine Stellungnahme eingefordert. "Seit mittlerweile 20 Jahren wird über die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen geredet - aber bisher ist außer Notreparaturen -weil es bereits in die Klassen einregnete - nichts geschehen. Das Gebäude ist den aktuellen Anforderungen des größten Schulzentrums Niederösterreichs einfach nicht mehr gewachsen. Was erschwerend hinzukommt ist die Tatsache, dass aufgrund der akuten Raumnot viele interessierte junge Menschen, obwohl sie die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, nicht mehr aufgenommen werden können", sieht Heinzl dringenden Handlungsbedarf.

Für die rund 3.000 Schülerinnen und Schüler ist die im Jahr 1974 errichtet Schule einfach nicht mehr zumutbar. "Eine rasch machbare Lösung wäre der Neubau Handelsakademie und der Handelsschule, deren ursprüngliche Gebäude könnten dann - adaptiert und modernisiert - von der ebenso unter akuter Raumnot leidenden HTL übernommen werden. Genügend Platz wäre jedenfalls am Geländes des Bundesschulzentrums vorhanden", so Heinzl abschließend.
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