SP-Haider: Investitionen im Inland fördern, um neue Jobs zu schaffen!

Oberösterreich muss Spitzenregion in Europa bleiben

Linz (OTS) - Einen deutlichen Rückgang bei den Inlandsarbeitsplätzen erwarten österreichs Top-Manager in den nächsten Jahren, weil die großen Unternehmen im Inland Arbeitsplätze abbauen werden. Nur innovative mittelständische und kleine Betriebe werden in Zukunft Arbeitsplätze im Inland schaffen. "Investieren heißt neue Jobs schaffen, Arbeitslosigkeit bekämpfen und Kaufkraft steigern. Die Devise muss daher lauten: Investitionen im Inland fördern, statt Verlustbetriebe im Ausland zu subventionieren!", untermauert Landesparteichef LH-Stv. DI Erich Haider die Richtigkeit des SPÖ-Vorstoßes für eine Investitionsoffensive, mit der ein positives Wirtschaftsklima erzeugt und die Kaufkraft gesteigert werden soll.

Erich Haider und SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Finanzminister Grasser den Klein- und Mittelbetrieben die letzte steuerliche Begünstigung für Investitionen gestrichen hat und die sofortige Wiedereinführung einer steuerlichen Investitionsbegünstigung gefordert. Nur mit ausreichenden Investionszuwächsen in Österreich kann genügend Treibkraft erzeugt werden, um Arbeitsplätze in ausreichender Zahl entstehen zu lassen.

"Wenn wir eine gute Zukunft wollen, müssen wir in Aus- und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung und in die Infrastruktur investieren. Obwohl die ÖVP das auch sagt, wird in diesen Bereichen laufend gekürzt. So ist ist es kein Wunder, dass die Wirtschaft nicht in Schwung kommt und die Arbeitslosigkeit steigt. Für Oberösterreich, das ebenfalls unter den Auswirkungen dieser Politik leidet, konnte die SPÖ als Bedingung für ihre Zustimmung zum Landesbudget ein umfangreiches, maßgeschneidertes Konjunktur- und Beschäftigungspaket durchsetzen", betonte LH-Stv. Erich Haider. Es wird zusätzliches Geld in die Modernsierung bzw. Sanierung von Schulen gesteckt, die Spitäler auf den letzten Stand der Technik gebracht, die Straßenbahn aufs Harter Plateau gebaut und in den Hochwasserschutz investiert. Zusatzeinnahmen des Finanzministers aus den gestiegenen Treibstoffpreisen und der angehobenenen Mineralölsteuer sollten zweckgebunden in den Ausbau der Infrastruktur fließen, hat Haider verlangt. "Damit soll sichergestellt werden, dass Oberösterreich Spitzenregion in Europa bleibt, und zwar in allen Bereichen", so der Landesparteichef.

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