Schwerpunktaktion in Ottakringer Beisl-Szene

Vier illegale Lokale wurden geschlossen und elf Schwarzarbeiter erwischt

Wien (OTS) - Magistrat, Finanzbehörde und Polizei haben im Rahmen einer konzertierten Schwerpunktaktion in der Nacht von Freitag auf Samstag 23 Lokale im 16. Bezirk kontrolliert. Vier Lokalbetreiber konnten den Kontrolleuren keine Gewerbeberechtigung vorweisen. Die illegal geführten Cafes wurden daraufhin sofort gesperrt.
Die Organe der KIAB ( Kontrolle illegaler Ausländer - Beschäftigung ) entdeckten hinter den Schanken und in den Küchen der Gastronomiebetriebe elf Pfuscher, die vor allem aus der Slowakei stammen. Die unter der Leitung von Oberst Manfred Posch gestandenen Sicherheitswachebeamten nahmen im Zuge der Lokalkontrollen einen illegal in Österreich lebenden Wirtshausbesucher fest.

Vor allem Küchen präsentierten sich zum Teil in einem miserablen Zustand

Marktamt - Mitarbeiter fanden in einigen Küchen neuerlich Missstände vor: Zum Beispiel unverschlossene Mistkübel, eine gebrauchte Spachtel bei den gelagerten Zwiebeln, verdörrter Käse und Speck und Köche mit anscheinend schon lange nicht mehr gereinigter weißer Dienstbekleidung. Das Marktamt schrieb rund 20 Organstrafmandate, in acht Fällen musste Anzeige wegen massiver Verstöße gegen Hygienebestimmungen erstattet werden.

Dröhnende TV - Geräte und Musikanlagen reißen Bewohner aus dem Schlaf

Boxhandschuh-Geräte und Musikanlagen erzeugten in etlichen Ottakringer Lokalen nach Angaben von Wohnungsmietern, die über den Lokalen wohnen, sehr oft Lärm statt Hintergrundmusik. Der Magistrat beschlagnahmte einen Fernseher und eine Musikanlage, eine weitere Musikanlage wurde still gelegt. Das Büro für Sofortmaßnahmen, welche die nächtliche Razzia im 16. Bezirk wie üblich geleitet hatte, kündigte eine Fortsetzung der Schwerpunktaktionen an.

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