Gorbach: Kerosinbesteuerung unter Auflagen vorstellbar

Besteuerung aber nur im internationalen Einklang vernünftig

Wien (OTS) - "Ich halte ein Besteuerung von Kerosin für grundsätzlich überlegenswert und möchte mich dieser Diskussion auch nicht verschließen. Wichtig erscheint mir aber, dass man jedenfalls im internationalen Gleichklang vorgeht, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden", erklärte Vizekanzler Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Samstag.

Während die europäischen Finanzminister naturgemäß einen wohlwollenderen Zugang zu dieser Thematik hätten, seien die für Zivilluftfahrt zuständigen Verkehrsminister eher vorsichtig zurückhaltend, berichtete Gorbach. So lehnte EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot eine Kerosinbesteuerung in einer Reaktion ab.

"Die Verteilung der erhofften Einnahmen für Zwecke der Entwicklungshilfe erscheinen zwar lobenswert, werden letztlich aber nicht als Argument ausreichen, um alle EU-Verkehrsminister ins Boot zu bringen. Ich könnte mir daher eine Verwendung der Mittel für den Ausbau von Umweltschutzmaßnahmen und umweltschonendere Verkehrsmittel wie zum Beispiel Bahnprojekte, wo ohnehin europaweit ein Nachholbedarf besteht, besser vorstellen", überlegte Gorbach abschließend.

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