ÖAMTC: Deutsche Urlauber wichen nach Westen aus

Urlauberschichtwechsel mit Staus und Lawinen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der Urlauberschichtwechsel vollzog sich laut ÖAMTC-Informationszentrale am Samstag erwartungsgemäß über weite Strecken nur im Schritttempo. Dabei bildeten sich vor den Tunnelbereichen auf den Hauptrouten Staus in beiden Richtungen. Viele deutsche Urlauber dürften, gewarnt durch die Berichte der Vorwoche, möglichst westliche Fahrtrouten gewählt haben. Dadurch kam es vor allem in Vorarlberg und Tirol zu Megastaus. Vor dem Dalaaser Tunnel auf der S 16 staute es in Fahrtrichtung Tirol auch noch bis Schlins auf die A 14 zurück, - Gesamtstaulänge 27 Kilometer. Auf deutschem Bundesgebiet waren die Autobahnen rund um München überlastet. Auf der A 8, zwischen München und Salzburg kam man 30 Kilometer lang in Richtung Norden, und 10 Kilometer lang in Richtung Süden nur im Schritttempo voran.

Zu Behinderungen kam es auch an diesem Wochenende durch die Wetterlage. Gegen 14:30 musste die B 146, Gesäuse Straße, bei Hieflau nach einem Lawinenabgang gesperrt werden. Während der Besichtigung der verschütteten Stelle ging eine zweiten Lawine ab. Nach ersten Berichten kam zum Glück niemand zu Schaden. Die zuständige Gendarmerie wurde jedoch zwischen den beiden verschütteten Abschnitten eingesperrt.

(Fortsetzung möglich)
ÖAMTC-Informationszentrale / Ob, Kö
11.2.2005

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