Walch: Unterste Einkommensschichten wurden am meisten entlastet

Armutsgefährdung in Österreich deutlich niedriger als im EU-Durchschnitt

Wien, 2005-02-12 (fpd) - Aufgrund umfangreicher Maßnahmen im Sozialbereich sei in den vergangenen Jahren dafür Sorge getragen worden, daß gerade die untersten Einkommensschichten am meisten entlastet worden seien, wie aus dem Sozialbericht deutlich hervorgehe, sagte heute der freiheitliche Arbeitnehmersprecher Max Walch, der auch Mitglied des parlamentarischen Sozialausschusses ist. ****

Walch verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Steuerreform. Seit 1.1.2005 seien Jahreseinkommen bis 15.770 Euro steuerfrei. 900.000 Alleinverdiener und Alleinerzieher würden durch die Anhebung des Absetzbetrages profitieren. Durch die Pensionsharmonisierung wiederum würden erstmals die Pensionen für die Jugend nachhaltig gesichert und damit auch nachhaltig die Armut bekämpft. Erstmals werde Familienarbeit für die Pension anerkannt.

Weiters erklärte Walch, daß die Armutsgefährdung im EU-Vergleich in Österreich sehr niedrig sei. Österreich liege mit zwölf Prozent Armutsgefährdung um 3 Prozentpunkte deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Die "Schere" zwischen Arm und Reich sei deutlich eingedämmt und geringer als in anderen Staaten wie etwa Deutschland oder Schweiz. Verbessert worden sei auch das Verhältnis der Einkommen von Frauen zu jenen der Männer.

Insgesamt handle es sich um eine Bilanz, die sich sehen lassen könne, meinte Walch. Sozialminister Herbert Haupt habe hervorragende Arbeit geleistet, seine Nachfolgerin Ursula Haubner setze diesen erfolgreichen Weg fort. (Schluß)

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