Boden: Pflegeheim Raabs/Thaya soll neu errichtet werden

Projekt bringt Verbesserungen für BewohnerInnen und BetreuerInnen

St. Pölten (SPI) - "Die Pflege und Betreuung älterer und kranker Menschen ist eine Aufgabe, die wir verantwortungsvoll wahrnehmen müssen. Jene Menschen, die nun unserer Hilfe bedürfen, haben unser Land in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut - es ist selbstverständlich, dass sie nun, wo sie Hilfe brauchen ein Recht auf die beste nur mögliche Pflege und Betreuung haben", so der Waldviertler SPNÖ-Mandatar, BR Karl Boden. Um dem Anspruch auf den modernsten Standards entsprechende Pflege gerecht werden zu können, soll nun das Landespensionisten- und Pflegeheim in Raabs an der Thaya neu errichtet werden. "Die medizinischen Fortschritte der letzten Jahre ermöglichen ein Mehr an Lebensqualität im Alter. Um diese Fortschritte aber für die älteren Menschen nutzbar zu machen, sind Pflege- und Betreuungseinrichtungen notwendig, die den heutigen medizinischen und pflegerischen Standards gerecht werden", erläutert Boden weiter. Das derzeitige Gebäude wurde im Jahr 1898 errichtet und 1985 durch einen Zubau ergänzt. Insgesamt stehen derzeit 96 Betten zur Verfügung, die Zimmergrößen entsprechen mit 11 m² für ein Einzelzimmer und 25 m² für ein Dreibettzimmer aber bei weitem nicht mehr den modernen Standards. Auch das Befahren der Zimmer und Gänge mit Rollstühlen oder Pflegebetten ist nur sehr eingeschränkt möglich, wodurch die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal massiv erschwert werden.****

Das derzeitige Heim entspricht weder baulich noch hinsichtlich der Ausstattung den modernen Anforderungen qualitativer Pflege und Betreuung. "Sowohl bezüglich der Kosten als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist ein Neubau einer Sanierung vorzuziehen. Durch den Neubau soll nicht nur die Qualität verbessert, sondern auch die Bettenzahl auf 108 erhöht werden", so Boden weiter. Das neue Heim soll auf einem 13.000 m² Grundstück nordwestlich von Raabs/Thaya errichtet werden. Die BewohnerInnen des neuen Heims werden in 3 Stationen untergebracht. Das Gebäude soll sich in die ländliche Umgebung optimal einpassen und durch seine Winkelform einen geschützten Hof für Spazierwege und Gartenanlagen bieten. Mit dem Bau soll, vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den NÖ Landtag, noch im März begonnen werden. Eine Fertigstellung des Heims ist für Dezember 2006 geplant. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich voraussichtlich auf rund 11,8 Millionen Euro. "Bei der Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Menschen kommt es nicht nur auf den medizinischen Standard, sondern auch auf Komfort und Lebensqualität an. Ein Neubau des Heims ist daher auf jeden Fall sinnvoll und wünschenswert, verbessert er doch nicht nur die Lebensqualität für die BewohnerInnen, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die BetreuerInnen", so Boden abschließend.
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