Kopietz zu Strache: Letztklassige Vorstellung eines Möchtegern-Parteiführers

"Chronische Realitätsverweigerung gepaart mit vorgestrigem Gedankengut!"

Wien (SPW) - "Das übliche Gerülpse und weinselige Stammtisch-Philosophie auf niedrigstem Niveau: Die heutige Veranstaltung wirft ein bezeichnendes Bild auf den ärmlichen Zustand der Wiener FPÖ. Keine Themen, keine Visionen, keine politische Substanz - nur das Schüren von Ressentiments!" Mit diesen Worten kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Sonntag Äußerungen des Wiener FPÖ-Obmanns Heinz-Christian Strache bei einer Veranstaltung der Wiener FPÖ. "Wenn Strache in Wien zweitstärkste Kraft werden will, würde das bedeuten, dass sowohl Grüne als auch ÖVP unter 10 Prozent der Wählerstimmen bekommen müssten - und das wird wohl eher der FPÖ vorbehalten bleiben", so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. "Sich als schärfster Konkurrent von Bürgermeister Häupl aufzuspielen, gehört offensichtlich zur chronischen Realitätsverweigerung Straches, der im übrigen in seiner Denkweise noch immer nicht den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft hat", spielte Kopietz auf das von Strache herbeigeredete "Duell" zwischen ihm und Bürgermeister Häupl an. ****

Wenn er sich mehr Wärme in der Politik wünsche, habe er ja als stellvertretender FPÖ-Obmann die Möglichkeit, entsprechend auf die Politik der Bundesregierung Einfluss zu nehmen. Anscheinend werde er aber auch bei seinen eigenen Parteifreunden nicht sonderlich ernst genommen, so Kopietz. Einen schlechten Falco-Imitator bei der FPÖ-Veranstaltung auftreten zu lassen sei durchaus symbolisch zu werten: "Auch Strache ist nichts weiter als ein schlechter Imitator, ein ‚Möchtegern-Parteiführer’". "Die Verbalentgleisungen und polemischen Untergriffe gegen Wien und Bürgermeister Michael Häupl sind nichts anderes als Auswürfe eines 'außer-Rand-und-Band-Geratenen' und werfen ein deutliches Licht auf die vorgestrige und menschenverachtende Denkweise Straches. Diese niveaulose Polemik ist in aller Schärfe zurückzuweisen", stellte der SPÖ Wien-Landesparteisekretär klar. "Auch wenn die FPÖ ein anderes Bild zeichnen möchte: Tatsache ist, dass sich die Wienerinnen und Wiener in dieser Stadt wohl fühlen und mit der Arbeit der Wiener Stadtregierung sehr zufrieden sind. Wer Menschen gegeneinander aufhetzen und sich ausgerechnet auf dem Rücken der Schwächsten in unserer Gesellschaft profilieren will, der grenzt sich demokratiepolitisch von selbst aus. Es ist ja auch bezeichnend, dass die FPÖ im Wiener Landtag der Parteien-Erklärung anlässlich des Gedenkens der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz nicht zugestimmt hat. Dass die Wienerinnen und Wiener von solch einer Hasspolitik nichts halten, haben sie bei der letzten Wiener Wahl deutlich gezeigt und sie werden auch bei der nächsten Wahl der FPÖ eine klare Abfuhr erteilen", so Kopietz abschließend. (Schluss) gd

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