HGPD-Kaske: "Der Griff in die Kassa durch Karl-Heinz Grasser!"

Skandalöses Vorgehen bei der Trinkgeldbesteuerung

Wien (OTS) - =

Wien (ÖGB/HGPD) "Obwohl wir von der Gewerkschaft
Hotel, Gastgewerbe Persönlicher Dienst (HGPD) und unser Sozialpartner, die Wirtschaftkammer Österreich - Bundessparte Tourismus, seit zwei Monaten auf einen Gesprächstermin bei Finanzminister Karl-Heinz Grasser warten, kündigt heute Staatssekretär Alfred Finz hinterrücks ein Modell für eine pauschalierte Trinkgeldbesteuerung an", empört sich HGPD-Vorsitzender Rudolf Kaske: "Und leider ist meine Prophezeiung wahr geworden: In Zukunft wird auch in die Trinkgeldkassa von FriseurInnen, TaxifahrerInnen und anderen Branchen, die manchmal ein kleines Extra für gutes Service bekommen, gegriffen." ++++

Kaske weiter: "Zur Erinnerung: OberkellnerInnen verdienen laut Kollektivvertrag knapp über 1.200 Euro Brutto, FriseurInnen selten knapp über 1.000 Euro Brutto. Da will man den Ärmsten der Armen in die Tasche greifen. Ich finde es einfach ungerecht mit dieser Strafsteuer für Freundlichkeit den ArbeitnehmerInnen ihr nicht gerade üppiges Einkommen weiter zu schmälern." Der HGPD-Vorsitzende abschließend: "Wir werden uns das nicht gefallen lassen und fordern eine Abschaffung der Trinkgeldbesteuerung wie in der Bundesrepublik."

ÖGB, 30. Jänner 2005 Nr. 052

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