VP-Gerstl: Wiener Nordostumfahrung - es bleibt bei Vision

SPÖ und Grüne lehnen Antrag auf raschen Bau ab

Wien (VP-Klub) - "Die täglichen Staus im Nordosten unserer Stadt werden uns wohl noch lange Zeit erhalten bleiben", befürchtet ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl. Ungeachtet der Vordringlichkeit des Baues einer sechsten Donauquerung in diesem Bereich, verzögere die SP-Stadtregierung den Baubeginn und erhalte dabei auch noch Unterstützung von den Grünen. Das Projekt Nordostumfahrung werde, obwohl in der Regierungserklärung von Bürgermeister Häupl versprochen, noch lange Vision und Wunschtraum bleiben.

Dass Rot-Grün in Wien nichts an einer Verbesserung der Lebensqualität für die betroffenen Bürger, seien sie nun Anrainer oder Verkehrsteilnehmer, liege, hätten sie anlässlich der Gemeinderatssitzung am Donnerstag letzter Woche wieder bewiesen. Unisono sprachen sie sich gegen einen raschen Bau der schon seit Jahren geplanten Nordostumfahrung Wiens aus. Dieses Verhalten sei verantwortungslos, sei doch zu berücksichtigen, so Gerstl, dass der täglich Verkehrsinfarkt in dieser Gegend Wiens nicht nur das Leben dort unerträglich mache, sondern die langen Stauzeiten auch immensen wirtschaftlichen Schaden für Wien bedeuten.

"Die SPÖ-Stadtregierung muss ihren Zick-Zack- Kurs in dieser Angelegenheit und die Strategie des Hinhaltens endlich aufgeben und alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen, damit es zu einem raschen Baubeginn der Wiener Nordostumfahrung kommt. Der Schaden, der der Wiener Bevölkerung und der Wiener Wirtschaft durch das Nicht-Handeln Schickers bereits zugefügt wurde, ist schon groß genug. Jetzt ist es Zeit, eine Entscheidung zu treffen", fordert Gerstl.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0009