Nasko: Kulturbetriebsgesellschaft Grafenegg wird eine neue kulturelle Marke Niederösterreichs

Vielfalt gehört gefördert - aber birgt auch Gefahren

St. Pölten, (SPI) - "Grafenegg ist bereits seit Jahren bekannt als Schauplatz zahlreicher Kulturevents und des stimmungsvollen Advents. Die nun im Land Niederösterreich gefällte Entscheidung, Schloss Grafenegg als international konkurrenzfähiges Pendant zu den Festspielen in Wien oder Salzburg zu etablieren und auszubauen, ist sicher ein hervorragender Schritt der Weiterentwicklung. Die dazu notwendigen Investitionen sind unbestritten. Grafenegg soll damit zu einer neuen kulturellen Marke Niederösterreichs im In- und Ausland werden", bekundet der Kultursprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko, seine Unterstützung für das ambitionierte Projekt.****

"Bei allem Positiven muss jedoch auch auf die bestehende kulturelle Infrastruktur in Niederösterreich und besonders in seiner Landeshauptstadt mehr Bedacht genommen werden. So bietet St. Pölten ebenso hervorragende kulturpolitische Einrichtungen, mit dem Festspielhaus, dem Landesmuseum, seinem Theater und den vielen Ausstellungsmöglichkeiten hat man sicher eine hohe kulturelle Standortqualität. In St. Pölten wurden in den letzten Jahren viele Millionen Euro in die Verbesserung der kulturellen Einrichtungen investiert - und bei allem Guten, was eine kulturelle Regionalisierung mit sich bringt, muss man doch besonders dafür arbeiten, dass bestehende Einrichtungen eine entsprechende ‚Strahlkraft' über Niederösterreich hinaus gewinnen", so Nasko weiter. Eine Landeshauptstadt braucht adäquate Einrichtungen und ein lebendiges kulturelles Leben kann nur dann pulsieren und florieren, wenn man sich dieser Einrichtungen auch bedient.

"Kultur und Tourismus sind wesentliche Standbeine einer lebendigen Landeshauptstadt. Hier ist Zusammenarbeit ebenso erforderlich wie der Mut zur Konzentration, wie wir dies beispielsweise bei universitären Einrichtungen bewiesen haben. Eine offensive Nutzung der Ressourcen der Landeshauptstadt sollte einen weiteren Entwicklungsschub auslösen", so Nasko abschließend.
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