Verkehrsreferent Erich Haider fordert mehr Sicherheit für Schulbusse

Verkehrsminister verspricht Unterstützung

Linz (OTS) - Seit Jahren gibt es massive Beschwerden von Eltern
und Schülern, dass es bei Schüler-transporten in Omnibussen zu Überfüllungen kommt. Dies ist für die Schülerinnen und Schüler unzumutbar und es kann auch die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider (SP) tritt als Verkehrsreferent von Oberösterreich vehement dafür ein, dass die Zählregeln für Omnibusse geändert wird. Derzeit gilt, dass 3 Kinder unter 14 Jahren als 2 Personen zu zählen sind.
Das heißt aber, dass ein Schulkind mit Schultasche bzw. ein fast 14jähriger sich mit 2 Kolleginnen oder Kollegen 2 Sitze teilen muss. Dies ist aus Sicht der Verkehrssicherheit ein unzumutbarer Zustand, da bei einem starken Bremsmanöver bzw. Ausweichbewegungen die Sicherheit auf den Sitzen nicht gewährleistet werden kann. Ein weiteres Problem stellt für Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider auch die Tatsache dar, dass es für 3 Kinder unmöglich ist 2 Sicherheitsgurte in Bussen zu benützen.

Landeshauptmann-Stv. Erich Haider hat deswegen schon mehrmals die Verkehrsminister kontaktiert und gefordert, dass die derzeit gültige Regelung für den Transport von Kindern in Omnibussen zu ändern sei. Vizekanzler Gorbach begrüßt nun diesen Vorschlag von Verkehrsreferent Erich Haider, bedauert aber, dass es bisher nicht möglich war, eine optimale finanzierbare und für alle Seiten akzeptable Lösung im Sinne der Sicherheit bei der Perso-nenbeförderung zu finden. Er wird den Vorschlag von Verkehrs-referent Erich Haider aufnehmen und mit Finanzminister Grasser und Sozialminister Haupt sprechen, um Möglichkeiten zu einer Verbesserung dieser Situation zu suchen.

Haider: 'Ziel muss es sein, dass eine Zählregel 1:1 eingeführt wird. Was bedeutet, dass jedes Kind auch einen eigenen Sitz hat und sich angurten kann.'

'Ich werde auch im oberösterreichischen Landtag die Forderung nach Änderung der Zählregel einbringen, um die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler in Bussen zu erhöhen. Gemeinsam mit den Lehrkräften und Elternvertretern muss es uns gelingen, die zustän-digen Minister davon zu überzeugen, dass die Sicherheit unserer Kinder ein wichtiges Anliegen ist und dies nicht mit halbherzigen Lösungen abgehandelt werden kann. Ich werde so lange für die Zählregel 1:1 eintreten, bis wir in ganz Oberösterreich den Schüler-transport in den Bussen sicherer gemacht haben', gibt sich der ober-österreichische Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider energisch.

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