"trend": Kramer will als Donauuni-Rektor "selektionieren"

Der Ex-Wifo-Chef im Antrittsinterview als Rektor der Donauuniversität Krems: "Wir geben es nicht billig".

Wien (OTS) - Helmut Kramer, der neue Rektor der Donauunivesität Krems, kündigt in seinem ersten Interview in dieser Funktion Maßnahmen zur "Qualitätsverbesserung" in seinem Haus an. Kramer, der am 1. Februar seinen neuen Job antritt, will strengere Maßstäbe als bisher anlegen. "Wir werden selektionieren", erklärt er in einem Gespräch mit der am kommenden Dienstag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend". Und zwar "selbst dann, wenn das Umsatzverluste bedeutet."
Kramer muss tatsächlich um die Anerkennung seines Hauses, das nicht immer den besten Ruf genoss, kämpfen: "Die Qualität muss stimmen, und wenn das da und dort noch nicht der Fall ist, so wird man das herstellen. Billig machen werden wir es den Lehrgangsteilnehmern nicht." Es sei nicht sein vordringliches ziel, in Krems Doktorate zu vergeben, vorher müsse sich der Betrieb erst "profilieren". Er will die Schwerpunkte seines Hauses Richtung "Donauraum" lenken und dafür die von der EU vorgesehenen Fördermittel voll ausschöpfen. "Das gelang bisher zu wenig."

Nach Auskunft von Präsident Georg Winckler wird Kramer vorderhand nicht Mitglied der Österreichischen Rektorenkonferenz werden, da ein Teil der Rektoren dagegen sei. Er selbst, so Winckler auf Anfrage des "trend", hätte allerdings nichts dagegen einzuwenden gehabt.

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