Mainoni: Österreichisches Know-How für Katastrophengebiet

Forschungsexperten erarbeiten Hilfsmaßnahmen für Überlebende in Süd-Ost-Asien

Wien (OTS) - Tropische Böden sind sehr sensibel, das heißt, wenn das Salzwasser die Humusschicht ins Meer spült, ist diese Erde nicht mehr fruchtbar. Durch die Flut leckgeschlagene Öltanks können zu grossflächigen Verunreinigungen des Bodens führen. Die Menschen in Süd-Ost-Asien brauchen jedoch das fruchtbare Ackerland, um auch in der Landwirtschaft für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

"Die leidgeprüfte Bevölkerung in der Krisenregion soll vom hohen Standard der österreichischen Technologie profitieren", so begründet Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni seine Initiative zum österreichischen Technologietransfer nach Asien.

"Ich will keine Almosen an die Menschen in Not verteilen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe geben und mittelfristig beim Aufbau der Region aktiv mitwirken", meint der Forschungsstaatssekretär. Auf Grund von in-situ Technologien ist es Seibersdorf Research möglich, durch die Flut beeinträchtige Böden rasch zugänglich und wieder nutzbar zu machen. Der Leiter dieses Projekts, Univ. Doz. DI. Dr. Georg Haberhauer, kann das tatsächliche Ausmaß, der durch Salzwasser bzw. Schadstoffkontamination betroffenen Flächen zur Zeit noch schwer abschätzen. Der erste Schritt wird daher sein, dass in der Startphase des Projekts ein intensiver Kontakt mit den Behörden und wissenschaftlichen Partnern vor Ort notwendig ist. Daraus läßt sich dann der Schaden und der tatsächliche Sanierungsbedarf besser eruieren. "Sobald das Ausmass der betroffenen Flächen bekannt ist, wird es Seibersdorf research gezielt möglich sein, in den stark betroffenen Regionen Unterstützung zu ermöglichen", so der Forschungsstaatsekretär weiter. Die Experten von Seibersdorf research werden dann umgehend erste Maßnahmen im Rahmen dieses Hilfsprojektes ergreifen.

"Die Finanzierung ist gesichert", erklärt Eduard Mainoni. "Die Gesamtkosten dieses Einsatzes werden etwa 190.000 Euro betragen, die Projektdauer je nach Umfang zwischen eineinhalb und zwei Jahren."

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