Weninger: Förderung regionaler Kooperation nur mit langfristiger Förderkulisse sinnvoll

NÖ Regionalisierungsprogramm muss auch nach 2008 weitergeführt werden

St. Pölten (SPI) - "Der Integrationsprozess bringt gerade für die Grenzregionen Niederösterreichs neue Chancen mit sich. Die niederösterreichische Grenzregion steht vor schwierigen Herausforderungen. Um diese Chance der Entwicklung aber auch wirklich nützen zu können, ist eine langfristige, sichere Förderkulisse, die den Gemeinden und den Betrieben eine weit blickende Planung ermöglicht, notwendig", fordert der Klubobmann der SPNÖ, LAbg. Hannes Weninger, ein massives Lobbying in Brüssel ein. "Um gegenüber der EU-Kommission erfolgreich zu sein, müssen wir Arm in Arm mit anderen Regionen, vor allem in Deutschland und Italien, kämpfen", so Weninger weiter.****

Derzeit wurde die, bisher sehr erfolgreiche, Regionalförderung des Landes nur bis zum Jahr 2008 verlängert, was den Betroffenen keine zukunftsorientierte Planung ermöglicht. Auch die derzeitige Förderkulisse der EU läuft aus, die Grenzregionen der Nachbarstaaten werden aber in Zukunft massiv gefördert werden. Hier ist nach wie vor dringend ein Ausgleich durch nationale Förderungen einzumahnen", erläutert Weninger, die Ausgangslage. Schon vor der EU-Erweiterung gab es im Rahmen der INTERREG IIIA Programms der EU intensive Kooperationen zwischen Österreich und Ungarn sowie den anderen Nachbarländern. Vom Land NÖ wurde nun der Beschluss gefasst, das Kofinanzierungsangebot an die ARGE EUREGIOforum zur Kofinanzierung des Projektes "EUREGIOforum+" mit Landesmitteln in der Höhe von 100.000 Euro und Mitteln aus dem EFRE-Fonds der EU in der Höhe von 115.000 Euro im Rahmen des INTERREG IIIA Österreich-Ungarn Programms zu genehmigen.

"Kooperation und Zusammenarbeit mit den Nachbarländern und Regionen zu stärken, ist sicher ein wichtiger Schritt, um von den Vorteilen der EU-Erweiterung beiderseits der Grenze profitieren zu können. Nichtsdestotrotz muss aber mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass von bloßem Informationsaustausch weder die Kommunen noch die Wirtschaft profitieren können, wenn die entsprechenden, langfristigen Förderkulissen fehlen", so Weninger abschließend.
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