Haberzettl: Gorbach ist als Verkehrsminister gescheitert

Scharfe Kritik des GdE-Vorsitzenden am Infrastrukturminister: Gorbach hat dem Unternehmen bisher nur geschadet Wien (OTS) -

Wien (GdE/ÖGB). Infrastrukturminister Gorbach sei mit seiner Verkehrspolitik gescheitert und versuche nun auf dem Rücken der

EisenbahnerInnen einen Notausgang zu finden, kritisierte der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, Sonntag den Auftritt Gorbachs in der TV-"Pressestunde". Gorbach sollte wenigstens so konsequent sein, dass er sich angesichts seines spektakulären Scheiterns aus der Bundesregierung zurückzieht, sagte Haberzettl. +++++

Gorbach, der als Eigentümervertreter der ÖBB zu besonderer Obsorge für dieses größte Unternehmen der Republik verpflichtet sei, habe bisher nichts für die ÖBB geleistet, sondern die ÖBB nur in Schwierigkeiten gebracht. Mit seiner nur der Globalisierung und neoliberalistischen Ideen verpflichteten Verkehrspolitik in Brüssel habe Gorbach bisher nicht eine einzige Tonne von der Straße auf die Schiene gebracht, kritisierte Haberzettl.

Der mit seiner Verkehrspolitik gescheiterte Verkehrsminister habe nur ein einziges Konzept: er wolle die EisebahnerInnen aus den ÖBB vertreiben und das von ihm buchstäblich kaputtreformierte Unternehmen in den Ruin treiben, sagte Haberzettl. Diesem Weg werden die EisenbahnerInnen ihren konsequenten Widerstand entgegensetzen. "Wenn Gorbach den Konflikt will, kann er ihn jederzeit haben".

Bemerkenswert sei überdies, mit wieviel Respekt Verträge von hochdotierten Spitzenmanagern erfüllt würden und mit welchen Mitteln demgegenüber die Inhalte von Dienstverträgen "gewöhnlicher" ArbeitnehmerInnen willkürlich verändert werden sollen, schloss Haberzettl.
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