Martinz: Seebühne hat keine Kontrolle mehr!

Auflösung der Seebühnen-Gesellschaft löst Probleme nicht und liquidiert jede Kontrolle!

Klagenfurt (OTS) - Als reine Flucht nach vorne bezeichnet heute LR Josef Martinz den Vorschlag des Landeshauptmannes, die erst kürzlich gegründete Seebühnengesellschaft wieder zu liquidieren. "Das löst weder das Finanzdebakel noch die Konzeptlosigkeit. Denn die handelnden Personen in diesem tragischen Stück bleiben die Selben", so Martinz.

Im Gegenteil: Damit ziehen Haider und Co nicht die Reißleine sondern entziehen sich bewusst jeder Kontrolle. Dies sei laut Martinz nun der Gipfel der Ungeheuerlichkeit. "Mit der Auflösung der Gesellschaft wird auch der Aufsichtsrat liquidiert. Damit gibt es überhaupt keine Kontrolle mehr für die durchaus dubiosen Vorgänge", gibt Martinz zu bedenken. Die handelnden Personen, die für das Seebühnen-Debakel verantwortlich sind, bleiben laut Martinz weiter am Ruder. "Jetzt eben unter dem Tuchent der Kulturabteilung", so Martinz.

Offensichtlich sei auch die SPÖ nicht wirklich an einer Aufklärung der Finanzflüsse und der Vertragserstellung für Intendant Zanella interessiert, sonst hätte Ambrozy der Auflösung der Gesellschaft nicht zugestimmt. "Die Seebühnen-Gesellschaft, die erst kürzlich gegründet wurde, ist nicht Schuld am Debakel. Durch sie gibt es erst einen Aufsichtsrat der die Kontrollfunktion erfüllt. Ich fordere, das die Generalversammlung der Gesellschaft Mitglieder aller drei Parteien erhält", so Martinz. Denn die Generalversammlung bestehen derzeit aus Haider und Pfeifenberger als Eigentümervertreter. "Dass das zuwenig ist, beweist das jetzt vorliegende Drama der Seebühne", schließt Martinz.

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