Prammer zu 30 Jahre Fristenregelung: Die Jungen sollen es leichter haben

Gratisverhütung auf Krankenschein und in Schulen

Wien (SK) Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Fristenregelung in Österreich findet am Samstag im "ega" eine Enquete unter dem Motto "Selbstbestimmt statt fremdbeHERRscht" statt. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Zweite Nationalratspräsidentin erinnerte in ihrer Eröffnungsansprache an den langen Weg zur Fristenregelung und appellierte: "Die Jungen dürfen nicht mehr diesen steinigen Weg gehen müssen." ****

Das, was man erreicht habe, solle man bewahren, sich aber nicht damit zufrieden geben. "Der zentrale Punkt ist das Selbstbestimmungsrecht der Frauen für den eigenen Körper", betonte Prammer. Die Entwicklung in Salzburg begrüßte sie, in allen öffentlichen Krankenhäusern sollte Schwangerschaftsabbruch im Rahmen der Fristenregelung möglich sein. Denn die Frauen dürfe man bei diesem für jede Frau sehr schweren Schritt nicht allein lassen. "Keine Frau nimmt das leicht - ein Abbruch ist das letzte Mittel." Damit es gar nicht erst soweit kommt, fordern die SPÖ-Frauen Gratispille und Verhütungsmittel auf Krankenschein, mehr Aufklärung in den Schulen und dort Zugang zu Verhütungsmitteln.

Die Enquete wird von der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) gemeinsam mit der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS), der Jungen Generation in der SPÖ (JG), den SPÖ Frauen und dem Verband Sozialistischer StudentInnen (VSSTÖ) veranstaltet. Der SPÖ-Pressedienst wird morgen ausführlich über den weiteren Verlauf der Veranstaltung berichten. (Schluss) up

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