Darabos zu Gorbach: ÖBB-Frühpensionierungswelle verantwortungslos

FPÖ nur mehr Handlanger der ÖVP

Wien (SK) Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos stellt sich mehr und mehr die Frage, ob die FPÖ noch Koalitionspartner ist, oder bereits Teil der ÖVP. Es fehle jegliche eigene Handschrift. "Die FPÖ ist zum Handlanger der FPÖ geworden und hat diejenigen, die sie noch während der Wahlkämpfe zu vertreten versprochen hat, geprellt." Das sei bei der ÖBB-Frühpensionierungswelle wieder zu merken, diese sei "verantwortungslos und nicht hinnehmbar." ****

Die FPÖ ist für eine Reihe von Verschlechterungen im Sozial-und Gesundheitsbereich mitverantwortlich. "So wurde die Pensionskürzungsreform mit der Stimme Gorbachs beschlossen. "Und im ureigenen Bereich bestehen Privatisierungstendenzen und wurden falsche Bestellungen im Top-Management gemacht, die die zukunftsträchtige Marke Schiene in Verruf gebracht und nun bei der ÖBB zu einer Frühpensionierungswelle geführt haben", so Darabos am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Gerade Frühpensionierungen sind ein Mittel", so Darabos, "das konservativ und keinesfalls innovativ ist und gewiss nichts mit einem modernen Management für die Bahn zu tun hat."

Ähnlich in den ureigenen Bereich Gorbachs falle die Schließung von unzähligen Postämtern, was zu einer Ausdünnung des ländlichen Raums führt. "Dabei müsste Grobach bloß per Postuniversaldienstverordnung die notwendige Versorgung des ländlichen Raums so definieren, dass Schließungen nicht nötig sind." Darabos verwies abschließend auf einen bereits zur Begutachtung versandten Entwurf von einer der VorgängerInnen Gorbachs, Forstinger:
"Würde man das in die Praxis umsetzen, könnte man sich die ganzen Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten auf dem Rücken der Landbevölkerung ersparen." (Schluss) up

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