ARBÖ: Reiseverkehr erreicht mit rund 140 Kilometer Stau den ersten Höhepunkt

Entspannungsübung als Pflichtprogramm durch stundenlange Wartezeiten

Wien (OTS) - Wien (ARBÖ) - Der Reiseverkehr erreichte gegen 12:00 Uhr den ersten Höhepunkt, berichtet der ARBÖ. Besonders betroffen waren, wie bereits am Vormittag, die Transitstrecken in Westösterreich und die Grenzstellen zu Ungarn.

Hauptbetroffen war wie sooft die B179, Fernpaß Bundesstraße, in Tirol. Auf der gesamten Strecke von rund 51 Kilometern zwischen Nassereith und dem Grenztunnel Vils/Füssen kamen die Autofahrer zum Teil nur mehr im Schritttempo weiter. Vor dem Grenztunnel wurde der Verkehr seit den frühen Morgenstunden nur mehr blockweise abgefertigt. "Auf den anderen Transitrouten in Tirol hat sich die Situation derzeit etwas beruhigt. Das wird sich im Laufe des Nachmitages sehr wahrscheinlich ändern", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

In Salzburg sorgte vor allem der Gegenverkehrsbereich zwischen dem Ofenauer- und dem Hieflertunnel auf der A10, Tauernautobahn für erhebliche Verzögerungen. In Richtung Villach wurden ebenso wie in Richtung Salzburg gegen 12 Uhr rund 2 Kilometer Stau gemeldet. Auf der Ausweichstrecke, der B159, Salzachtal Bundesstraße, kam der Verkehr zwischen Paß Lueg und Golling, immer wieder zum Erliegen. Auch auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, kam vor allem im Großraum Saalfelden zu erheblichen Staus. Eine weitere Staustrecke war nach Informationen des ARBÖ die B320, Ennstal Bundesstraße. Bei Trautenfels erreichten die Staulängen in beiden Richtungen rund 5 Kilometer. Einiges an Geduld war den Heimreisenden auch in Vorarlberg auf der A14, Rheintaltautobahn, vor dem Bregenzer Pfändertunnel in einem rund 5 Kilometer langen Stau abverlangt.

Die längsten Staus wurden, wie vom ARBÖ bereits prognostiziert, aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Auf der A8., Verbindung München-Salzburg, brach der Verkehr in Richtung München zwischen Irschenberg und der Landeshauptstadt auf rund 30 Kilometer zusammen. In der Gegenrichtung erreichte der Stau rund 10 Kilometer. Auf der Verbindung Kufstein-Rosenheim, A93, sorgte ein Unfall für rund 12 Kilometer Stau zwischen Brannenburg und dem Inntaldreieck. Auch auf den anderen Transitstrecken nach bzw. von Österreich kommend, mussten sich die Reisenden einigen Geduldsproben unterziehen.

Stundenlange Wartezeiten erfordern Entspannungsübung an den Grenzen=

Wahre Engelsgeduld mussten allerdings die Reisenden an den Grenzstellen nach Ungarn mitbringen. Vor allem in Nickelsdorf waren stundenlange Wartezeiten bei der Einreise auf der Tagesordnung. Pkw-Lenker mussten gegen 12 Uhr rund 6 Stunden warten. Für Reisebusse betrug die Wartezeit rund 11 Stunden. Ein ähnliches Bild bot sich auch in Heiligenkreuz. Hier war für Pkw-Insassen rund 3 Stunden Geduld bei der Einreise von Nöten. Reisebusse konnten die Grenze erst nach rund 6 Stunden passieren.

"Grund für die außergewöhnlichen Wartezeiten dürften neben dem Einkaufsverkehr hauptsächlich das Weihnachtsferien-Ende in weiten Teilen von West- und Ost-Europa sein. Viele Pendler müssen wieder zurück an den Arbeitsplatz. An den Grenzen werden derzeit hauptsächlich Reisende aus Rumänien abgefertigt. Aber Skifahrer aus Ungarn mussten sich ebenso wie Einkaufswillige "anstellen". Reisende mit starken Nerven und Kenntnisse von Entspannungsübungen waren heute an den ungarisch-österreichischen Grenzen sicher im Vorteil", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst

(Forts. mögl.)

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