Scheuch: FPÖ fordert umfassende und transparente Katastrophenhilfe

Koordinator Strasser muss Bericht abliefern

Wien, 2005-01-08 (FPD) - "Für den Wiederaufbau und die Unterstützung der Flutopfer stehen Millionen Euro zu Verfügung. Die FPÖ fordert vom Koordinator von Schüssels Gnaden, Ernst Strasser, regelmäßig einen umfassenden Bericht, was mit den vielen Millionen Euro Katastrophenhilfe passiert und wo sie landen", erklärte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst. ****

"Bei Spenden in Millionenhöhe ist die Gefahr groß, dass vieles in dunklen Kanälen versickert und nicht direkt bei den Hilfebedürftigen landet. Ernst Strassers Aufgabe ist es, dies durch eine akribische Dokumentation aller österreichischen Unterstützungsaktionen zu verhindern und somit zu gewährleisten, dass die zugesagte Fluthilfe auch dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird", so Scheuch weiter.

Man müsse bei diesem enormen Spendenaufkommen den Überblick über die Details der zugesagten Unterstützung bewahren, um nicht kriminellen Machenschaften Vorschub zu leisten, wie es zB die UNO schon befürchtet. Dies sei in jedem Fall die Pflicht Strassers. "Es darf einfach nicht sein, dass niemand genau weiß, welche Spenden als Bargeld, in Materialien, für sofortige Bergungsarbeiten oder für den langfristigen Wiederaufbau geplant sind. Die FPÖ wird hier ganz genau aufpassen, dass jede versprochene Hilfsmassnahme auch wirklich ausschließlich den notleidenden Opfern zugute kommt", meinte der Freiheitliche Generalsekretär abschließend.

(Schluss bxf)

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