ARBÖ: Reisewelle in die Skigebiete rollt - 11 Stunden Wartzeiten an den Grenzen zu Ungarn

Wien (OTS) - =

Wien (ARBÖ) - Das prognostizierte Stauwochenende
dürfte am heutigen Samstag Realität werden, berichtet der ARBÖ. Die ersten Urlauberkolonnen verursachten Staus auf den Transitrouten in Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

In Voralberg war der Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn, Nadelöhr und Stauanziehungspunkt. Gegen 09:00 Uhr reichte der Stau vom Nordportal rund 10 Kilometer bis nach Lindau zurück. In weiterer Folge gab es auch rund 2 Kilometer Stau vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon. Auch im benachbarten Tirol brauchten die Autofahrer bereits in den frühen Vormittagstunden einiges an Geduld bei der Anreise zu den Pisten. Auf der A12, Inntalautobahn, kam es in Richtung Innsbruck sowohl vor der Ausfahrt Kufstein/Süd als auch vor der Ausfahrt Wiesing/Zillertal zu kilometerlangen Staus. In weiterer Folge hieß es auf der B169, Zillertal Bundesstraße, zwischen der Autobahnausfahrt und Fügen auf rund 8 Kilometer "rien ne va plus". Ein ähnliches Bild bot sich auch auf der B173, in Richtung Kitzbühel im gesamten Verlauf von rund 12 Kilometer. "Auf der B179, Fernpaß Bundesstraße schaut es eigentlich aus wie an jedem Wochenende im Winter. Im gesamten Verlauf müssen Autofahrer vor allem in Richtung Inntal mit dichtem Kolonnenverkehr rechnen. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen, wird der Verkehr seit 9 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Die Blockabfertigung führte binnen weniger Minuten zu kilometerlangen Staus", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Die A10, Tauernautobahn stand im Mittelpunkt der Stauberichterstattung in Salzburg. Zwischen der ehemaligen Grenze Walserberg und dem Knoten Salzburg/Süd wurden in Richtung Villach mehrere Kilometer Stau gemeldet. Auch der Gegenverkehrsbereich zwischen dem Ofenauer- und dem Hieflertunnel im Bereich Golling-Stegenwald führte bereits in den frühen Vormittagstunden zu erheblichen Verkehrsproblemen und damit verbunden Staus in beiden Richtungen. "Aus dem benachbarten Bayern werden derzeit zwar nur kurze Staus gemeldet. Das wird sich erfahrungsgemäß allerdings rasch ändern", warnt Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Bis zu 11 Stunden Wartzeiten an den Grenzen zu Ungarn=

Starker Einkaufsverkehr aus den benachbarten ehemaligen Ostblockstaaten sorgte an den Grenze bei der Einreise für ein regelrechtes Chaos. Besonders betroffen waren die Grenzstellen von Ungarn. In Nickelsdorf gab es nach Auskunft der Grenzgendarmerie bei der Einreise für Reisebusse Wartzeiten bis zu 11 Stunden. Pkw-Fahrer mussten sich bis zu 6 Stunden gedulden. Vor dem Grenzbalken in Heiligenkreuz kam es nach Informationen des ARBÖ gegen 09:30 zu rund 1,5 Stunden Wartezeit für Pkws. Reisebus-Insassen mussten bis zu 3 Stunden auf die Grenzpassage warten. "In Kittsee kam es bei der Einreise von der Slowakei ebenfalls zu rund einer Stunde Wartezeit. Viele dürften hier den Wartzeiten in Nickelsdorf ausweichen", so Thomas Haider abschließend.

(Forts. mögl.)

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