ARBÖ: Stau an deutschen Grenzen erwartet

Schulbeginn, erheblicher Frühverkehr und Lkw-Maut in Deutschland - ARBÖ rechnet mit Stau

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Kommenden Montag ist es wieder soweit:
Für tausende Schülerinnen und Schüler beginnt die Schulzeit. Für viele ist der Montag auch der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Der ARBÖ-Informationsdienst erwartet daher sehr zähen Verkehr entlang der Hauptverbindungen in Westösterreich. Richtung Deutschland wird die Situation besonders akut, ist doch die Einhebung der deutschen Lkw-Maut für viele österreichische und ausländische Frächter noch immer Neuland. Bisher hat die Einführung der deutschen Lkw-Maut zu keinen nennenswerten Behinderungen geführt. Dadurch sollte man sich aber nicht beirren lassen: "Mit Montag wird wieder mit vollem Verkehrsaufkommen gerechnet, nachdem während den Feiertagen nur ein Viertel aller Lkws unterwegs waren", warnt Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst. Staus an neuralgischen Punkten werden daher erwartet.

Salzburg und Tirol wird von Lkw-Lawine erfasst=

Besonders kritisch stufen die ARBÖ-Verkehrsexperten die Situation am Walserberg ein. Rund um Salzburg behindert starker Frühverkehr ohnehin schon zahlreiche Autofahrer. Auf der A10, Tauernautobahn wird es daher Richtung Deutschland ab dem Knoten Salzburg zu Stauungen kommen. Viele Lkw-Lenker, die ihre Fahrzeuge nicht mit einer "On-Board-Unit" ausgerüstet haben, werden am ehemaligen Zollparkplatz Walserberg/Bad Reichenhall, auf die manuelle Einbuchung auf den Maustellen-Terminals ausweichen müssen, erklären sich die Verkehrsexperten des ARBÖ einen drohenden Stau.

Ein weiterer Staupunkt kann nach Angaben des ARBÖ-Informationsdienstes die A12, Inntalautobahn, Richtung Deutschland werden. Nicht nur Baustellen sondern auch das Tiroler Nachtfahrverbot sorgen für einen massiven LKW-Ansturm ab 5 Uhr früh. "Ab diesem Zeitpunkt wird es auf der ersten Spur nur LKWs in Richtung Deutschland geben" erklärt ARBÖ Verkehrsexperte Thomas Haider. Die markante Ausweichroute über die Fernpass Strecke wird auch auf Grund des sektoralen Fahrverbotes für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht aus Erfahrung von Sattelschleppern sehr selten benützt.

Aber auch in Vorarlberg wird vor dem Staumagneten Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn alles stehen. Frühverkehr und LKW-Maut ergeben hier genug Zündstoff, erklärt man im ARBÖ-Informationdienst.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der österreichweiten Telefonnummer 050 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

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