- 15.03.2004, 11:15:00
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Die EU-Osterweiterung bahnt sich an
ÖBB unterstützen Projekt "EU & YOU" auf heimischen Bahnhöfen

Wien (OTS) - Kein Rad steht still, wenn es um die Bahnverbindungen
in die benachbarten EU-Beitrittsländer geht. Bereits in den letzten
Jahren haben die ÖBB in enger Zusammenarbeit mit den Partnerbahnen
von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Slowenien den Verkehr auf
der Schiene deutlich ausgeweitet und damit ein Stück Osterweiterung
vorweg genommen. Zwischen Wien, Bratislava, Prag, Budapest und
anderen Bahn-Knoten der Region führen die Bahnen heute mehr Züge als
je zuvor. Auch der Nahverkehr ist mittlerweile über die (derzeit
noch) bestehenden Grenzen hinweg erschlossen. Gerne unterstützen die
ÖBB daher das Projekt "EU & YOU" auf den Bahnhöfen Wien Süd, Graz und
Villach.
ÖBB-Bahnhöfe als Botschafter der erweiterten Union
"Wir freuen uns, dass rund um den großen Tag 1. Mai 2004 unsere
Bahnhöfe als Kommunikationsplattform und Botschaftsträger im Sinne
der EU-Erweiterung eingesetzt werden," so der Leiter der
ÖBB-Bahnhofsoffensive DI Norbert Steiner anlässlich der
Projektpräsentation am Wiener Südbahnhof. "Für die Osterweiterung
haben sich die ÖBB frühzeitig fit gemacht. Wir haben gezeigt, dass
man mit viel Geschick und Nachdruck jede Grenze überwinden kann. Hier
sind die Bahnen im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisend," so
Steiner weiter.
Zug um Zug zur Osterweiterung - 16. Juni 2002
Die ÖBB bringen in Zusammenarbeit mit den ungarischen Staatsbahnen
MÁV drei tägliche Zugpaare zwischen Wien und Györ auf Schiene und
etablieren damit einen völlig neuen Angebotstyp im Personenverkehr:
den EURegio-Zug. Ziel ist, erstmals einen grenzüberschreitenden
Nahverkehr anzubieten und damit auch kleinere Ortschaften und Städte
beiderseits der Grenze mit attraktiven Bahnverbindungen zu
erschließen. Erstmals werden auch Wochen- und Monatskarten
grenzüberschreitend angeboten und damit ein internationaler
Tages-Pendlerverkehr ermöglicht.
- 15. Dezember 2002
Nach dem erfolgreichen Start der ersten EURegio-Züge wird das
Programm massiv ausgeweitet und neue Relationen erschlossen: von Wien
nach Znaim, Brünn, Budweis, Bratislava, Szombathely, von Graz nach
Szombathely und Maribor, von Villach nach Ljubljana, von Linz nach
Budweis und vieles mehr.
- 14. Dezember 2003
Mit dem jüngsten Fahrplanwechsel der Bahnen Europas setzen die ÖBB
den letzten entschlossenen Schritt vor der EU-Osterweiterung am 1.
Mai 2004. Noch mehr EURegio-Züge durch dichtere Intervalle, aber auch
eine Verbesserung des klassischen Fernverkehrs zwischen Österreich
und den Nachbarländern im Osten: neue und schnellere
Direktverbindungen nach Budapest, Prag und Kosice sowie die
Einführung des stark nachgefragten City Star Tickets für Tschechien,
die Slowakei, Polen, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien und
Rumänien, was bisher nur für einige westeuropäische Länder möglich
war.
Auch für die nächsten Jahre stehen den Menschen dies- und jenseits
der Grenze weitere Verbesserungen im Bahnangebot bevor. Täglich
arbeiten die ÖBB mit ihren Partnerbahnen an neuen Modellen, Varianten
und Visionen, wie technische und bürokratische Hürden überwunden
werden können und neue, schnellere und bessere Züge auf Schiene
gebracht werden können. "Jeder neue Fahrplanwechsel ist dabei ein
Schritt nach vorne," so Steiner abschließend.
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OTS0074 2004-03-15/11:15
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