Bleckmann: Fischer hat bei FPÖ-Wählern Erklärungsbedarf

Wien 2004-01-04 (fpd) - Bei aller Beschwörung von Überparteilichkeit, Kompromiss- und Konsensorientierung für das Amt des Bundespräsidenten, könne Nationalratspräsident Heinz Fischer den treuen SPÖ-Parteisoldaten nicht verbergen, erklärte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann zu den Aussagen von Fischer in der heutigen TV-Pressestunde.****

"Wenn Fischer so überparteilich gewesen ist, wie er jetzt so betonend hervorhebt, weshalb hat er in seiner Funktion als Vize-Vorsitzender der Europäischen Sozialdemokraten absolut nichts gegen Ausgrenzung Österreichs nach der Bildung der ÖVP-FPÖ-Koalition unternommen", hinterfragte Bleckmann Fischers Demokratieverständnis. Wenn Fischer jetzt um die Stimmen der FPÖ-Wähler werbe, werde er diesen erklären müssen, weshalb er sich damals so kompromisslos in die "Riege der Ausgrenzer" eingereiht habe.

Parteipolitisch entlarvend und gefährlich nannte Bleckmann Fischers Aussage zur Verwaltungsreform der Koalition, die er als reine "politische Umfärbung" bezeichnete und deren Korrektur er bei einem Regierungswechsel zu Rot-Grün zu unterstützen ankündigte. "Es ist schade, dass die SPÖ ausgerechnet Fischer nominiert hat. Einem unabhängigen Kandidaten, der wirklich überparteilich ist, wären wir Freiheitliche nicht so ablehnend gegenübergestanden", schloss Bleckmann.

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