Bleckmann: Schade, ein Ausgrenzer

Wien 2004-01-03 (fpd) - Kritisch äußerte sich FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann zur heutigen Kür von Nationalratspräsident Heinz Fischer zum Präsidentschaftskandidaten der SPÖ. Die Sozialdemokraten hätten damit einen der engagiertesten Vertreter der Ausgrenzungspolitik gegenüber der freiheitlichen Partei nominiert, betonte Bleckmann.****

Diese Entscheidung des SPÖ-Bundesvorstandes stärke sicherlich diejenigen in der FPÖ, die dafür plädierten einen eigenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen zu nominieren, so Bleckmann. Die Sozialdemokratie habe die historische Chance vertan einen Kandidaten aufzustellen, der ein Präsident für alle Österreicher sein könne. Fischer sei in den letzten Jahrzehnten ein treuer Apparatschik der SPÖ gewesen, nun sei abzuwarten, ob er das Amt des Bundespräsidenten, so er gewählt werde, überhaupt auszufüllen im Stande sei.

Bleckmann regte auch an über das Amt des Bundespräsidenten eine Volksabstimmung abzuhalten, denn die Österreicherinnen und Österreicher sollten selber entscheiden, ob die Republik einen Bundespräsidenten brauche, oder ob die immensen jährlichen Kosten lieber für soziale Zwecke verwendet werden sollten. "Es ist schade, daß die SPÖ ausgerechnet Heinz Fischer nominiert hat, denn wir Freiheitliche wären einem unabhängigen Kandidaten, der die Qualität der Überparteilichkeit besitzt, durchaus nicht ablehnend gegenübergestanden," so Bleckmann abschließend.

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