SP-Haider: Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel wichtiger denn je!

Jeder vierte Arbeitslose in OÖ unter 24- Lehrstellenangebot sank um ein Drittel

Linz (OTS) - "Aktive Arbeitsmarktpolitik ist einfach ein Gebot der Stunde, denn in Oberösterreich sind immer mehr Jugendliche ohne Arbeit", fordert SP-Chef Erich Haider angesichts der jüngsten Arbeitsmarktdaten. Demnach waren Ende November 5.704 junge Menschen unter 24 Jahre als arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 4,7 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Ein ähnliches Bild gibt es am Lehrstellenmarkt. 768 männliche und weibliche Lehrstellensuchende -um 18,2 Prozent mehr als im Vorjahr - suchen einen Ausbildungsplatz. Doch nur 425 offene Lehrstellen - um 32,9 Prozent weniger als im Vorjahr - sind verfügbar. Und die Konjunkturprognose des WIFO besagt für das Jahr 2004 nicht allzu Gutes: Die Arbeitslosenquote wird steigen.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Oberösterreich steigert sich jeden Monat wie eine Spirale nach oben. Waren im Oktober 2003 noch 5.335 junge Menschen unter 24 Jahre ohne Job gemeldet, so waren es im November bereits 5.704. Zu diesen beschäftigungslosen Jugendlichen kommen noch jeweils jene knapp 3.000 jungen Menschen, die sich in Schulungen befinden.
"Diese Entwicklung kann nur mit massiven Impulsen gestoppt und rückläufig gestaltet werden", ist LH-Stv. Erich Haider überzeugt. "Denn wir müssen unserer Jugend Chancen bieten - sie nicht im Stich lassen. Dafür müssen auch die notwendigen Mittel ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Wenn jedoch die Bundesregierung die Mittel für das oö. Arbeitsmarktservice im kommenden Jahr von 94 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro kürzt und das Jugendsofortprogramm ausläuft, kann dies nichts Gutes bedeuten."
Wie wichtig tiefgreifende Maßnahmen sind, darf auch aus der WIFO-Konjunkturprognose für 2004 geschlossen werden: Diese sagt für Oberösterreich eine Zunahme der vorgemerkten Arbeitslosen um 4,6 Prozent voraus sowie eine Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent.

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