Moser: Österreich geht mit 300.000 Arbeitslosen ins neue Jahr

Drei Prozent Wirtschaftswachstum wären möglich

Wien (SK) "Diese Regierung hat es zu verantworten, dass wir
mit 300.000 Arbeitslosen ins neue Jahr gehen. 2004 wird für 300.000 Menschen ein Jahr ohne Zukunft", erklärte SPÖ-Wirtschaftssprecher Hans Moser Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Verantwortlich dafür sei die "wirtschaftspolitische Trittbrettfahrer-Politik dieser Regierung". ****

Moser erinnerte daran, dass 2003 im Jahresdurchschnitt 240.000 Menschen arbeitslos gemeldet waren - ohne der Zahl der in Schulung befindlichen Personen. "Dies ist die höchste Zahl seit 1945." Schuld daran sei die "schwarz-blaue Trittbrettfahrer-Wirtschaftspolitik", bei der nach dem Motto "Andere Länder sollen unsere Probleme lösen" vorgegangen werde.

Der SPÖ-Wirtschaftssprecher wies darauf hin, dass Österreichs Wirtschaft seit drei Jahren stagniere. Österreich liege deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 1,6 Prozent - 2001 bei 0,8 Prozent, 2002 bei 1,4 Prozent und 2003 bei 0,7 Prozent. Dieser Wachstumsrückstand werde sich auch 2004 fortsetzen - "und zwar wegen der 'Trittbrettfahrer-Wirtschaftspolitik' dieser Regierung", so Moser, der informierte, dass die Prognose für 2004 Österreich ein Wachstum von 1,7 Prozent voraussagt, der OECD-Schnitt aber bei 2,7 Prozent liegen werde. "Damit wird Österreich auch heuer wieder um einen Prozentpunkt hinter der OECD liegen."

Der SPÖ-Wirtschaftssprecher betonte weiters, dass durch eine starke inländische Konjunkturpolitik, wie sie im von der SPÖ vorgelegten Konjunkturbelebungsprogramm vorgesehen ist, ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent erreicht werden könnte. Bedeutender Effekt des zusätzlichen Wirtschaftswachstums wäre das Sinken der Arbeitslosigkeit. "1,5 Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum reduzieren die Arbeitslosigkeit um einen Prozentpunkt. Damit würden Arbeitsplätze für 30.000 Menschen entstehen. Den Steuerzahlern könnten 600 Millionen Euro erspart werden, weil ein Arbeitsloser im Schnitt 20.000 Euro pro Jahr kostet", so der SPÖ-Wirtschaftssprecher abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004