Weninger: Rohölverbilligung sofort an Autofahrer weitergeben

Österreichs Mineralölwirtschaft "erwirtschaftet" sich wieder mal zusätzliches Körberlgeld

St. Pölten, (SPI) - Seit Monaten sind die Rohölpreise aufgrund des starken Eurokurses zum Dollar so günstig wie schon lange nicht mehr. Was allerdings nicht billiger wurde sind die Treibstoffpreise an Österreichs Tankstellen oder die Abgabepreise für Heizöl. "Hier erwirtschaftet sich die Österreichische Mineralölwirtschaft wieder mal ein zusätzliches Körberlgeld. Die günstigen Rohölpreise müssen sofort an die Konsumenten, sprich die Autofahrer und die Käufer von Heinzöl, weitergegeben werden", fordert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes Weninger.****

Für das Budget des Finanzministers zahlen die Autofahrer nächstes Jahr zusätzliche 250 Millionen Euro an Steuern und Abgaben. Die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel wird angehoben, was vor allem für die mehr als 200.000 PendlerInnen in Niederösterreich einen zweistelligen Eurobetrag an zusätzlicher Belastung pro Monat bedeutet. "Wenn nun auch die Treibstoff- und Heizölpreise ungebührlich hoch bleiben, so zweigt sich der Finanzminister aufgrund der automatisch mit steigenden Steuern und der Mehrwertsteuer zusätzliche Einnahmen ab, die wieder nur die Konsumenten aus ihren Brieftaschen zahlen müssen. Die Ökologisierung des Steuersystems, wie von dieser schwarzblauen Bundesregierung so belobigt, gerät damit einmal mehr zu einer ‚Kahlschlagsaktion' in den Brieftaschen der Österreicherinnen und Österreicher", so Weninger abschließend. (Schluss) fa

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