Plank: Land NÖ setzt auf Forschung bei Biomasse

Rohstoffpotentiale müssen noch stärker ausgenutzt werden

St. Pölten (NÖI) - Das Land Niederösterreich setzt verstärkt auf Forschung im Bereich Biomasse. Für Landesrat Josef Plank geht es dabei vor allem darum, die bisher nicht genutzten vorhandenen Potentiale stärker auszuschöpfen: "Wir haben ein sehr großes Potential bei Holz, Stroh und nachwachsenden Rohstoffen. Wir brauchen umfassende Informationen, wie diese Rohstoffe optimal eingesetzt werden können. Die Forschung soll uns hier die notwendigen Grundlagen liefern". ****

Derzeit laufen Forschungsaufträge, die vom Land mit rund 550.000 Euro unterstützt werden, ab 2004 wird das Forschungsprogramm erweitert und mit weiteren 600.000 Euro gefördert. Die wichtigsten Projekte: Erforschung des Brennverhaltens und der Kesselleistung beim Einsatz von Energiekorn und Strohpellets (konkret z.B. in der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn), wissenschaftliche Begleitung bei der Umrüstung von Traktoren und Pkw von Diesel auf Pflanzenöl sowie die Einrichtung eines Fachhochschul-Lehrgangs "Erneuerbare Energie".

Ab 2004 wird die wissenschaftliche Begleitung für das Verstromungsprojekt am Kompetenzknoten Wiener Neustadt voraussichtlich bis 2007 fortgeführt. Weiters wird der Einsatz von Biogas sowie die Verbrennung nachwachsender Rohstoffe im Kraftwerk Dürnrohr erforscht. "Die erneuerbaren Energieträger wachsen in unseren Wäldern und auf unseren Feldern. Wir müssen dieses Potential noch stärker als bisher ausnützen. Bei Ausschöpfung der Möglichkeiten ist ein Anteil an der heimischen Stromerzeugung von zehn Prozent bis 2010 keine Illusion", betont Plank.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0005