Peter Rapp zu Gast bei Helmut Zilk in "Lebens-Künstler"

Wien (OTS) - Peter Rapp feiert kommenden Februar seinen 60. Geburtstag - gemeinsam mit Helmut Zilk blickt er am Dienstag, dem 6. Jänner 2004, um 22.50 Uhr in ORF 2 in "Lebens-Künstler" zurück auf ein bewegtes Leben und seine mittlerweile 41 Jahre andauernde Karriere im ORF. Helmut Zilk und Peter Rapp verbindet so manche gemeinsame Geschichte: Zilk, damals ORF-Programmdirektor, feuerte 1972 Rapp als Quizmaster der Show "Wer weiß mehr?" - Grund war "intellektuelle Unzulänglichkeit".

Rapp erzählt über seine Kindheit im zerbombten Wien, seine Zeit als Ministrant in St. Stephan, sein erstes selbst verdientes Geld als Ballbub am Tennisplatz, seine Schulzeit und seine Erfahrungen mit den Wiener Sängerknaben. Um sesshaft zu werden, meldete er sich für 15 Monate freiwillig zum Militärdienst, wo er eine Ausbildung zum Panzerfahrer absolvierte und den Rang eines Korporals erreichte. Um den Sold aufzubessern, gründete er eine Band und trat unter anderem bei Brigadebällen auf. Auf der langen Liste seiner weiteren Jobs finden sich Fremdenführer, Mietwagenchauffeur, Statist beim Film und Journalist - bis er schließlich 1963 beim ORF landete.

Peter Rapp - eine ORF-Karriere

Kaum ein Moderator hat so viele unterschiedliche Formate moderiert wie Peter Rapp: Nicht zuletzt seit "Spotlight" (ab 1968) ist er dem österreichischen Fernsehpublikum ein Begriff. Bei ihm hatten Stars wie Roger Whittaker ihre ersten Auftritte im deutschsprachigen Fernsehen. Die Macher von "Jesus Christ Superstar" waren ebenfalls in die Sendung geladen, da sich Andrew Lloyd Webber das Ticket nicht leisten konnte, kam Tim Rice allein nach Wien. Weiters moderierte Rapp "Juke Box", "Wurlitzer", "Die große Chance" und "Wer A sagt", um nur einige seiner erfolgreichen Sendungen zu nennen. Jeden Sonntag ist er Gastgeber der "Brieflosshow" und seit 25 Jahren fixer Bestandteil der "Licht ins Dunkel"-Aktion des ORF und spornt die Österreicher jedes Mal zu neuen Spendenrekorden an - am Heiligen Abend 2003 etwa langten 5,8 Millionen Euro auf dem Spendenkonto ein. Lampenfieber kennt Peter Rapp nicht: "Ich hatte nie Angst vor dem Versagen. Ich habe eher ein Startfieber, so wie ein Rennpferd in der Box." Rapp findet immer einen persönlichen Draht zu seinen Gästen:
"Schlagfertigkeit ist nur möglich, wenn man seinem Gegenüber auch zuhört."

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