Utl.: Anti-Atom-Position der ÖVP-Delegation klar und unverändert =
Wien, 30. September 2003 (ÖVP-PK) Vor Beginn der Sitzung des Hauptausschusses zur Regierungskonferenz über einen europäischen Verfassungsvertrag sprach MEP Ursula Stenzel die Hoffnung aus, dass es der österreichischen Bundesregierung bei der Regierungskonferenz in Rom gelingen möge, die Anliegen Österreichs ebenso wie anderer kleinerer Staaten bezüglich des europäischen Verfassungsvertrages durchzusetzen. Ursula Stenzel wies darauf hin, dass der Entwurf des Konvents zum Großteil den österreichischen Erwartungen entspreche - allerdings in einigen wichtigen Punkten Korrekturbedarf besteht: Dazu zählen das Stimmrecht für alle Kommissare und Initiativen zur Revision des Euratom-Vertrages. ****
In diesem Zusammenhang wies die ÖVP-Delegationsleiterin, MEP Ursula Stenzel, den Vorwurf des Grün-Abg. Voggenhuber zurück, die ÖVP-Delegation habe sich von der Anti-Atomhaltung entfernt.
Selbstverständlich tritt die ÖVP-Delegation geschlossen für eine Revision des Euratom-Vertrages ein. Mit dem Ziel, überholte und nicht mehr zutreffende Bestimmungen des Vertrages - insbesondere was die Förderung der Atom-Energie und das Fehlen demokratischer Beschlussfassungsverfahren betrifft, aufzuheben.
Die ÖVP-Delegation ist bei der Abstimmung zum Artikel 13 des Berichtes im Europäischen Parlament der EVP-Fraktionslinie gefolgt. Aus dem Abstimmungsverhalten der ÖVP-Delegation kann keineswegs eine Haltungsänderung in der Atomfrage herausgelesen werden. Ganz im Gegenteil - zahlreiche Initiativen von ÖVP-Delegationsmitglied Abg. Marilies Flemming und ÖVP-Delegationsmitglied Abg. Paul Rübig zeigen, dass gerade der ÖVP gemeinsame Sicherheitsstandards für Atom- Kraftwerke und deren Verankerung auf EU-Ebene ein besonderes Anliegen sind. Dies muss auch Gegenstand von Initiativen zur Revision des Euratom-Vertrages sein, für deren Zustandekommen sich die ÖVP- Abgeordneten im EU-Parlament weiter einsetzen werden.
Rückfragehinweis: Büro Stenzel, Wien, A. Mayrhofer-Battlogg, +43/1/6763263783 oder EVP-ED-Pressedienst, Mag. Philipp Schulmeister, +32/2/284 1381
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~ OTS0138 2003-09-30/12:28 ~
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VPK0003 0266
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