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OTS0051   29. Juli 2003, 10:14

Maschinen-Montage für Grazer Abfallbehandlung begonnen - BILD

Internationale Großbaustelle in Frohnleiten/Bau geht zügig voran/9 Mio. Euro Kosten = Graz (OTS) - Die Errichtungsarbeiten für die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) der Servus GmbH. & Co KG auf dem Dürrnberg in Frohnleiten, wo ab dem kommenden Jahr der Grazer Hausmüll behandelt werden wird, sind in ihrer entscheidenden Phase: Seit einer Woche wird bereits an der maschinellen Ausstattung der Großanlage gearbeitet, die noch heuer den Probebetrieb aufnehmen und insgesamt rund 65.000 Tonnen Abfälle verarbeiten wird.


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BILD zu OTS - Die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlge (im Bild die fast 90 m lange Rottehalle) der SERVUS GmbH. & Co KG wird ab 2004 eine wesentliche Rolle für die Abfallentsorgung der Stadt Graz spielen.

"Plangemäß in der vorletzten Juli-Woche wurde mit der
Maschinen-Montage begonnen, wobei wir parallel mit den
Fördereinrichtungen und dem Umluftsystem begonnen haben. Während an
der Vorderseite der 13 Rottetunnel, die jeweils 32 m lang und 6,50 m
breit sind, die Laufbahnen der Eintragsbrücke verlegt werden, wurden
an der Rückseite bereits die Schächte für die Umluftführung montiert,
die jeden einzelnen Rottetunnel individuell und vollautomatisch mit
Luft ver- und entsorgen werden", erläutert Projektsteuerer DI Karl
Harather von der Ingenieurgemeinschaft Innovative Umwelttechnik GmbH.
den Betrieb auf der wahrlich internationalen Großbaustelle.

International ist die MBA-Baustelle deshalb, weil etwa die
Stahlbauteile samt den Dach- und Wandpaneelen von einem slowenischen
Unternehmen produziert und angeliefert werden, die Verlegung jedoch
durch oberösterreichische Monteure erfolgt, die Fördereinrichtungen
hingegen aus Deutschland geliefert und das Umluftsystem, die
Wassertechnik sowie die Prozesstechnik von holländischen Experten
geliefert und installiert werden. Die Koordination der gesamten
Maschinentechnik erfolgt durch den lokalen Abfalltechnik-Spezialisten
Komptech Farwick ebenso wie die Lieferung mehrerer Kernaggregate der
Anlage.

Die Kommunikation zwischen den Herstellern der unterschiedliche
Gewerke funktioniert jedoch hervorragend, wie ein Lokalaugenschein
zeigt, Verständigungsprobleme gibt es überhaupt keine. Parallel zum
Einbau der Maschinentechnik läuft schließlich noch die Eindeckung der
fast 90 m langen und 54 m breiten Rottehalle. "Derzeit gibt es
praktisch keinen Teil der Anlage, an dem nicht mit Hochdruck
gearbeitet wird", berichtet Harather.

"Die Servus-MBA wird einen ganz wesentlichen Beitrag zur
Abfall-Entsorgungssicherheit vor allem der Stadt Graz sowie weiterer
Gemeinden und Betriebe ab dem 1. Jänner 2004 leisten und ist überdies
von entscheidender Bedeutung für die Erfüllung der Verpflichtungen
aus der Deponieverordnung in der Steiermark. Bekanntlich wird ja in
nicht einmal fünf Monaten die Ablagerung unbehandelter Abfälle
österreichweit verboten sein", stellte DI Walter Sattler, der
Kaufmännische Geschäftsführer der Servus Abfall DienstleistungsGmbH.
& Co KG, fest.

"Die Servus ist aus einer europaweiten Ausschreibung entstanden,
aus der als Bestbieter die Entsorgungsbeteiligung Graz GmbH. (EBG)
hervorgegangen ist. An der EBG sind die GFG (Gemeindebetriebe
Frohnleiten GmbH), die Saubermacher Dienstleistungs AG und die UEG
(Umwelt- und Entsorgungstechnik AG) mit je 33 Prozent sowie die
entsorgt! GmbH mit einem Prozent beteiligt. Die EBG hält nun 49
Prozent an der Servus, die AEVG ist mit 51 Prozent beteiligt. An der
AEVG (Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz) sind die Stadt
Graz mit 51 Prozent und die Grazer Stadtwerke AG mit 49 Prozent
beteiligt. Damit ist die Servus Abfall Österreichs größtes
Öffentlich-Privates Unternehmen (Public Private Partnership, PPP)",
erläutert Sattler.

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sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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erläutert Sattler. 291014 Jul 03 NEF0001 0491




Rückfragehinweis: DI Karl Harather (0664/4133 277) und
DI Walter Sattler (0664/4034 530).

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VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0051 2003-07-29/10:14


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